Make Up, Selbstbild, Selbstwert

In diesem Jahr scheint es beim Thema Makeup sehr viel Diskussionsbedarf zu geben. Das ist auch klar, denn nur selten trafen so viele, teils konträre, Trends aufeinander. So gibt es vor allem zwei extreme Gruppen. Gruppe 1 nutzt das Gesicht als Leinwand und erfindet sich mit allerlei Farbe komplett neu. Gruppe 2 setzt auf Natürlichkeit und so wenig Produkte wie möglich. Dazwischen gibt es die Otto-Normalverbraucher, welche sich je nach Anlass schminken, nicht schminken und etwas mehr schminken.

Bring die mal alle zusammen! –> Geht nicht! Gerade in den sozialen Medien gibt es unendlich viele Diskussionen darüber, was denn nun schön ist und was nicht. Oder darüber, ob man mit 1kg Schminke im Gesicht noch man selbst sein kann; mein Lieblingsthema, obwohl ich das Thema „schminken und in Würde altern“ auch ganz toll finde.

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Schnell getestet – Hydra Genius Aloe Water von L’Oréal – *Pröbchen*

Hey meine Lieben,

letztens fand ich dieses Pröbchen im Briefkasten.

Da ich im Sommer ohnehin nur Feuchtigkeitsgele benutze, ich finde das einfach angenehmer und erfrischender, habe ich mich gleich ans Probieren gemacht.

Die Konsistenz ist ziemlich flüssig, sodass man nur eine geringe Menge für Gesicht, Hals und Dekolleté benötigt. Dieses Pröbchen hat bei mir für 3 Anwendungen gereicht.

Vom Geruch war ich positiv überrascht. Er ist nicht übertrieben, nicht zu süß und passt gut zum Produkt.

Das Aloe Water zieht fix ein und klebt kein bisschen, sodass man sich auch gleich nach der Anwendung schminken kann. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass das Aloe Water die Haut wunderbar erfrischt und sie schön eben und zart macht; ein Primer unter dem Make Up ist gar nicht mehr notwendig.

Die Feuchtigkeitsversorgung ist ebenfalls top. Die Haut fühlt sich den ganzen Tag schön prall und weich an.

Nun kommt mein Knackpunkt – der Preis. Das Hydra Genius Aloe Water gibt es in einem 70 ml Fläschchen für  10,99€. In Anbetracht der Tatsache, dass es sehr viele ähnliche Produkte auf dem Markt gibt, werde ich mir das Aloe Water von L’Oréal höchstens im Angebot kaufen und sonst lieber auf die günstigeren Varianten zurückgreifen.

uma-Lidschatten im Einsatz

In meinem letzten Beauty-Beitrag hatte ich ja erwähnt, dass die drei Lidschatten von uma, welche ich im Ausverkauf ergattert habe, eher etwas für dezente Make Ups sind.

Hier habe ich ein Beispiel für euch:

Wie ihr seht, man sieht nicht viel… und dermaßen dezente Make Ups sind nicht wirklich mein Ding… 

Hier haben wir das Ganze noch aus der Nähe. Irgendwie ist der Goldton ganz schön grünlich geworden. Und man sieht trotz drei (!!!) Schichten nur einen schimmernden Hauch.

Den Braunton habe ich für die Schattierung genutzt.

Den Goldton habe ich mit einem Schwammapplikator aufgetragen, was wesentlich besser und sauberer funktioniert hat, als mit dem Pinsel. Die braune Schattierung habe ich dann mit einem festeren, abgerundeten Pinsel gemacht. Zum Schluss habe ich alles mit einem neutralen Perlmutt-Lidschatten und einem weichen Pinsel verblendet.

P.s. Den Glow-Effekt habe ich mit Sonnencreme erzielt. Das war eine Zufallsentdeckung; da ich letztens trotz BB-Cream und Puder einen leichten Sonnenbrand bekommen habe, habe ich einfach etwas Sonnencreme auf die Wangen getupft.

 

Swatches und Meinungen zu meinen letzten Beauty-Einkäufen

Endlich geht es hier mal wieder um Beauty-Kram. In den letzten Wochen hatte ich leider nur sehr wenig Zeit dafür, aber nun kann ich wieder rumspielen und probieren. 

Aufgrund des Zeitmangels habe ich sehr häufig zu den Lidschatten-Eyeliner-Stiften von Manhattan gegriffen. Diese hatte ich im Mai bei einem Gewinnspiel gewonnen.

Diese 2-in-1-Variante macht das Schminken der Augen wesentlich schneller, da man sich nicht ewig Gedanken um die Farbkombinationen machen muss. Natürlich kann man die Farben trotzdem wild miteinander kombinieren. Der Farbauftrag ist kinderleicht, denn man malt einfach wie mit Buntstiften. Das geht sowohl sehr (groß-) flächig, als auch präzise. Mehrmaliges Drübermalen ist nicht notwendig, da alle Farbvarianten sehr gut deckend sind. Am Anfang ist man da noch etwas zaghaft und drückt nicht ganz so stark auf, aber irgendwann hat man den Bogen raus und die Farben richtig dosiert. Mit dem Verblenden sollte man sich beeilen, da die Farben sehr schnell trocknen. Nach dem Verblenden lasse ich das Auge noch kurz geschlossen, damit nichts mehr verschmieren kann. Das Ganze runde ich dann noch mit einem passenden Puderlidschatten ab und dann kann auch schon der Liner zum Einsatz kommen. Wieder verblenden, Mascara auftragen und fertig! 

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Clean Eating

Boah…bin ich sauer…

Ich habe gerade einen Artikel von einem britischen Arzt gelesen, der sagt, dass Clean Eating gefährlich sei und zu Mangelernährung und Essstörungen führt. So sagte er zum Beispiel, dass es unmöglich sei, sich entsprechend der Regeln des Clean Eatings ausgewogen zu ernähren.

Ja, es ist absolut unmöglich! Seit 1,5 Jahren ernähre ich mich unausgewogen, am Rande einer Essstörung und total mängelbehaftet. Mein selbst gebackenes Vollkornbrot mit Bio-Frischkäse und Schnittlauch vom Balkon ist ebenso „leer“, wie mein Knoblauch-Spinat mit Spiegelei und Schnitzel… total ungesund… keine Vitamine, keine Kalorien, keine Mineralien… Und mein Käsekuchen erst!  Unmöglich! Wahrscheinlich bilde ich mir nur ein, dass mein Einkaufswagen immer voll ist und ich regelmäßig etwas esse.

Was soll denn diese Aussage?!

Ich hasse es, wenn ein Thema so pauschalisiert und in eine Schublade gesteckt wird. Der Verzicht auf [chemische] Konservierungsstoffe, [chemische] Zusatzstoffe und industriell hoch verarbeitete Lebensmittel [Fertigprodukte] (das sind eigentlich schon alle Regeln) hat an sich nichts mit einer Essstörung zu tun! Aus jeder Ernährungsform heraus kann man eine Essstörung entwickeln; jeder entscheidet selber über den „Härtegrad“ seiner Ernährungsregeln. Das hat nichts mit dem Essen an sich zu tun, sondern mit der Suchtgefährdung jedes einzelnen. Wer stark gefährdet ist, der wird auf jeden Fall früher oder später eine Sucht entwickeln und wenn man eine Begründung dafür sucht, dann wird man auch immer eine finden, aber ich kann das doch nicht auf das Medium schieben! Alkohol ist doch nicht schuld daran, dass ich süchtig werde – daran bin ich schuld.

Ihr merkt, wie sehr mich das wurmt!

Viele Clean Eater leben nur „anders“, weil es ihre Gesundheit nicht erlaubt, „normale“ Lebensmittel zu konsumieren. Ich gehöre ja auch dazu. Mein Einkaufs- und Essverhalten hat nichts mit Abnehmen oder einer Störung zu tun. Ich möchte einfach keine unnötigen Schmerzen haben und so wenig Medikamente wie möglich zu mir nehmen müssen. Was ist daran gestört? Natürlich habe ich einen Mehraufwand und ich muss besonders auswärts genau überlegen, was ich essen kann, was ich „ausgleichen“ kann usw. Natürlich beschäftige ich mich mehr mit meinem Essen, aber ich tue das, um mich zu schützen. Die Mehrheit der Clean Eater macht das genauso.

Ich weiß nun nicht, wie es auf der Insel mit Bio-Lebensmitteln aussieht. Vielleicht ist es dort, bezüglich des Angebots und der Verfügbarkeit, wirklich schwieriger, sich so zu ernähren, wie man das für richtig hält, aber das liegt doch dann nicht an der Ernährungsweise.

Bitte erst überlegen und dann meckern! Das ist wie die Verteufelung von Veganern. Natürlich gibt es Essgestörte, die diese Ernährungsweise als Ausrede vorschieben und es gibt auch welche, die sich zu wenig mit ihrem Essen beschäftigen und Mängel entwickeln, aber die Mehrheit weiß genau was sie tut.

So, ich knabbere dann mal an einem Löwenzahn… *SPAß*!!! Ich esse gleich mein unmögliches, total mangelhaftes, vitamin-, nährstoff- und mineralstoffloses Curry.

P.s. auf dem Titelbild seht ihr übrigens selbstgemachte Nudeln mit Pilzen.