Clean Eating

Boah…bin ich sauer…

Ich habe gerade einen Artikel von einem britischen Arzt gelesen, der sagt, dass Clean Eating gefährlich sei und zu Mangelernährung und Essstörungen führt. So sagte er zum Beispiel, dass es unmöglich sei, sich entsprechend der Regeln des Clean Eatings ausgewogen zu ernähren.

Ja, es ist absolut unmöglich! Seit 1,5 Jahren ernähre ich mich unausgewogen, am Rande einer Essstörung und total mängelbehaftet. Mein selbst gebackenes Vollkornbrot mit Bio-Frischkäse und Schnittlauch vom Balkon ist ebenso „leer“, wie mein Knoblauch-Spinat mit Spiegelei und Schnitzel… total ungesund… keine Vitamine, keine Kalorien, keine Mineralien… Und mein Käsekuchen erst!  Unmöglich! Wahrscheinlich bilde ich mir nur ein, dass mein Einkaufswagen immer voll ist und ich regelmäßig etwas esse.

Was soll denn diese Aussage?!

Ich hasse es, wenn ein Thema so pauschalisiert und in eine Schublade gesteckt wird. Der Verzicht auf [chemische] Konservierungsstoffe, [chemische] Zusatzstoffe und industriell hoch verarbeitete Lebensmittel [Fertigprodukte] (das sind eigentlich schon alle Regeln) hat an sich nichts mit einer Essstörung zu tun! Aus jeder Ernährungsform heraus kann man eine Essstörung entwickeln; jeder entscheidet selber über den „Härtegrad“ seiner Ernährungsregeln. Das hat nichts mit dem Essen an sich zu tun, sondern mit der Suchtgefährdung jedes einzelnen. Wer stark gefährdet ist, der wird auf jeden Fall früher oder später eine Sucht entwickeln und wenn man eine Begründung dafür sucht, dann wird man auch immer eine finden, aber ich kann das doch nicht auf das Medium schieben! Alkohol ist doch nicht schuld daran, dass ich süchtig werde – daran bin ich schuld.

Ihr merkt, wie sehr mich das wurmt!

Viele Clean Eater leben nur „anders“, weil es ihre Gesundheit nicht erlaubt, „normale“ Lebensmittel zu konsumieren. Ich gehöre ja auch dazu. Mein Einkaufs- und Essverhalten hat nichts mit Abnehmen oder einer Störung zu tun. Ich möchte einfach keine unnötigen Schmerzen haben und so wenig Medikamente wie möglich zu mir nehmen müssen. Was ist daran gestört? Natürlich habe ich einen Mehraufwand und ich muss besonders auswärts genau überlegen, was ich essen kann, was ich „ausgleichen“ kann usw. Natürlich beschäftige ich mich mehr mit meinem Essen, aber ich tue das, um mich zu schützen. Die Mehrheit der Clean Eater macht das genauso.

Ich weiß nun nicht, wie es auf der Insel mit Bio-Lebensmitteln aussieht. Vielleicht ist es dort, bezüglich des Angebots und der Verfügbarkeit, wirklich schwieriger, sich so zu ernähren, wie man das für richtig hält, aber das liegt doch dann nicht an der Ernährungsweise.

Bitte erst überlegen und dann meckern! Das ist wie die Verteufelung von Veganern. Natürlich gibt es Essgestörte, die diese Ernährungsweise als Ausrede vorschieben und es gibt auch welche, die sich zu wenig mit ihrem Essen beschäftigen und Mängel entwickeln, aber die Mehrheit weiß genau was sie tut.

So, ich knabbere dann mal an einem Löwenzahn… *SPAß*!!! Ich esse gleich mein unmögliches, total mangelhaftes, vitamin-, nährstoff- und mineralstoffloses Curry.

P.s. auf dem Titelbild seht ihr übrigens selbstgemachte Nudeln mit Pilzen.

Stress

Stress ist ein lästiges Übel, welches uns jeden Tag verfolgt und manchmal auch krank machen kann. Dann bekommen wir von allen Seiten eingetrichtert, dass wir doch den Stress reduzieren sollen; wie das genau gehen soll, sagt uns aber niemand.

In meiner kleinen Serie versuche ich euch sinnvolle Schritte und Tipps zur Stressreduzierung zu geben. Hier kommt der erste Teil: https://mein-stil-helfer.de/hsp-migraene-und-co/stress-reduzieren-teil-1/

Akupressur, Yoga und moderater Sport

Hey,

ihr habt euch vielleicht schon gewundert, wo ich denn wieder bleibe?! Das kann ich euch auch in einem Wort beantworten: Couch! Seit Anfang der Woche quälen mich Migräne, Kopfschmerz und Nervenschmerzen im Hals-Nacken-Bereich. Ich werde langsam irre… 

Nichts ging mehr. Ich konnte nicht sitzen, nicht liegen, nicht stehen, nicht laufen und an Sport war auch nicht zu denken. Ach ja, Denken ging auch nicht wirklich… Ich war die ganzen Tage nur mit mir und meinen Schmerzen beschäftigt; das ist wirklich ätzend.

Am Amazon-Prime-Day habe ich aber trotzdem die Angebote durchforstet (auch wenn ich nicht sitzen konnte) und „Überraschung“, ich habe etwas gefunden, was mir helfen könnte. Zum einen den Blackroll-Ball, den ich schon länger haben wollte und zum anderen eine Akupressur-Matte, von der in letzter Zeit immer mehr Leute schwärmen. Das Ding sieht ganz schön beängstigend aus, aber ich lag schon kurz drauf und es ist erstaunlich angenehm. Ich taste mich erstmal mit 10 Minuten Liegezeit an die Sache heran und werde berichten!

So, ich mache nun die Sachen aus der Überschrift. Bis später!

Die Woche und ich

Es ist Juli und eigentlich erwartet man da schönes Wetter. Ich wäre zum Beispiel gerne mal spazieren gegangen, aber man muss schon regelrecht Angst haben, dass man bei dem Wind im Park von einem Ast erschlagen wird – schön ist wirklich anders. Also lieber Sommer, wenn du das liest, dann komm bitte aus deinem Versteck, wir würden uns sehr freuen, dich zu sehen! 

Der Juli wird aber auch unser Chaos-Monat schlechthin, denn wir sind jede Woche ausgebucht. Geburtstage über Geburtstage; ohne Kalender wären wir voll aufgeschmissen! Hinzu kommen noch jede Menge andere Termine und ein wenig Spaß und Freizeit will man auch noch haben. Gestern waren wir zum Beispiel mit Freunden beim Spanier essen und wir konnten sogar draußen sitzen. Es war zwar nicht wirklich schön, aber es war trocken, warm und wir saßen geschützt. Vom Essen sollte ich gar nicht erst anfangen zu schreiben, sonst sabbere ich wohl auf meine Tastatur. 

Blogarbeitstechnisch bin ich gerade voll aufgeschmissen, da ich auf zwei Produkttests warte, die irgendwie nicht ankommen möchten; das bringt meine Pläne komplett durcheinander. Ein schönes Make Up für einen Beitrag ging mir leider auch nicht wirklich gut von der Hand. Aus Zeitmangel musste ich gestern mein übliches gold-braunes Augen-Make-Up und einen roten Lippenstift nehmen. Nicht sonderlich originell, aber routiniert und immer passend. Davor wollte ich unbedingt meinen Matte Shaker von Lancôme ausführen, aber mein Augen-Make-Up ist nicht so sehenswert geworden. Ich wollte den Matte Shaker als Hingucker inszenieren, aber irgendwie sah ich mit einem dezenten Augen-Make-Up dazu aus wie ein Nacktmull. Schade, bei den Modells hat es gut ausgesehen…  Bei mir ist dann wohl „mehr = mehr“… Ich gebe nicht auf und versuche demnächst mal wieder eine Kombination zu finden, denn der orangefarbene Matte Shaker ist einfach geil!

Studientechnisch war es in dieser Woche auch nicht so toll. Ich habe weiterhin versucht, mich durch das Kapitel „Familie und Beziehungen“ zu quälen, aber ich kam so schleppend voran, dass ich wohl erstmal ein anderes Thema bearbeiten werde. Das ist definitiv besser so, denn sonst hätte ich auf die zu beantwortenden Fragen wohl nur eine Antwort: „Hätte Person A einfach mal mit Person B geredet, dann hätte Person A jetzt keine tiefgreifende Lebenskrise!“ Einige Fallbeispiele liegen mir von Aktion und Reaktion der Beteiligten dermaßen fern, dass mir einfach nichts dazu einfällt. Ich finde das auch nicht schlimm, denn ich hatte nie vor Familien- oder Beziehungsberaterin zu werden. Da kümmere ich mich lieber um Depressionen, Burnout, Angststörungen usw. – klingt schon hart, aber solche Krankheiten interessieren mich und ich kann mich viel besser in sie hineinfühlen. Ich suche eben gerne Abgründe und die berühmte Nadel im Heuhaufen. Bei Beziehungsproblemen gäbe es für mich nur 3 Varianten: A – der Klient ist das Problem; B – der Partner ist das Problem; C – das Zusammenspiel ist das Problem; das ist mir zu langweilig und ich würde auf Dauer eingehen. Im Gegensatz dazu sind die Probleme bei Depressionen und Co. so vielfältig, dass man fast schon ein kriminalistisches Gespür braucht, um alles auf einen Nenner zu bringen –> das ist meine Welt!

Lesetechnisch bin ich sehr in mein Buch über Hochsensibilität vertieft. In besagtem Buch sind überwiegend Interviews mit Betroffenen niedergeschrieben und ich bin fasziniert, dass andere Menschen Wörter für das finden, was ich fühle, aber nicht immer in Wörter fassen kann. Hierzu werde ich mir sehr viele Notizen machen! Was in einigen Interviews sehr gut rüberkommt, sind eben auch die negativen Seiten, über die (für mich) sonst zu wenig berichtet wird. Auch gibt es Vorschläge für Bewältigungsstrategien, was ich ebenfalls richtig klasse finde! Mal schauen, ob ich dazu einen Sonderbeitrag schreibe.

Umzugstechnisch wird es in diesem Monat leider nicht viel weiter gehen, da die Wochenenden meist belegt sind und wir ja nur diese für den ganzen Umzugskram hätten. Also noch mehr Zeit ohne Schränke und Kühlschrank in der Küche. 

Tja, das war es erstmal für den Moment. Ich wünsche euch ein schönes Wochenende! 

Immer wieder montags…

…kümmere ich mich um den ganzen Haushaltskram. Irgendwer muss das ja irgendwann machen. Leider fehlen uns noch die ganzen großen, schweren Schränke, sodass ich mir das Aufräumen sparen kann – alles fliegt hier rum. Naja, so ist das eben, wenn man für einen Umzug nur an den Wochenenden ein wenig Zeit opfern kann.

Neben dem Haushalt schreibe ich gerade an dem schon lange überfälligen Beitrag zu den Gesichtsreinigungsprodukten von Bioré. Diesen wird es dann morgen geben. 

Von dem ganzen abgesehen lese ich gerade sehr viel „Nebenlektüre“ zu meinem Studium. So habe ich gestern ein Buch über Depressionen fertig gelesen und ein Buch über Hochsensibilität angefangen. Warum ich diese Nebenlektüre lese? Weil ich im Studium gerade für mich schwere Kost zu bearbeiten habe, in der es um Beziehungen, Familie und Freunde geht. In diesen Bereichen habe ich zum Glück keine großartigen Probleme, sodass ich einige Sachverhalte nur schwer nachvollziehen kann; aber ich lerne es ja.

Zu dem Buch über Depressionen lässt sich sagen, dass ich teilweise wirklich überrascht war, welche „banalen“ Situationen das Fass zum Überlaufen bringen können und eine Depression auslösen. Natürlich sind manche Menschen anfälliger für Depressionen, aber im Prinzip kann es jeden treffen. Also passt auf euch auf, fresst Probleme und Frust nicht in euch hinein und redet; schweigen ist hier keine Lösung!

Bis später!