Meine Woche

Hey meine Lieben,

diese Woche war echt hart. Letzte Woche lag ich komplett um und weiß bis heute nicht, was das überhaupt war – irgendwie eine Mischung aus Erkältung und Magen-Darm. 

Am Wochenende hatte ich richtig Pech. Eigentlich sollte ich letzten Freitag ein Päckchen bekommen, aber das kam nicht. Dann sollte das Päckchen Samstag kommen, aber da kam es auch nicht und die Paketverfolgung ist ausgefallen.  Das Ganze war ziemlich doof, weil in dem Päckchen ein Produkttest war und natürlich war der Absender auch schon leicht angepisst.

Samstag Mittag bekam ich dann die Mail, dass ich noch ein anderes Päckchen bekommen sollte. Tja, nur doof, dass sich die Post an diesem Tag gar nicht bei uns blicken ließ. Natürlich habe ich gleich in die Paketverfolgung geguckt und in den Infos ist mir aufgefallen, dass die Adresse nicht stimmt. Dabei habe ich dem Absender im Mai meine neue Adresse am Telefon diktiert – ärgerlich! Als ich gerade versuchen wollte das Paket „umzuleiten“, fiel auch die Verfolgung dieses Pakets aus.  Wundervoll!

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Leserfrage zum Thema Hochsensibilität

„Muss man als HSP auf Kaffee verzichten?“

Eigentlich ist das eine simple und sehr häufig gestellte Frage, aber die Antworten darauf sind sehr vielfältig und leider nicht so simpel.

Meine Neurologin hat gesagt, dass ich auf Kaffee verzichten sollte und mein Hausarzt hat gesagt, dass ich meinen Kaffee-Konsum reduzieren sollte und einfach ausprobieren muss, wie viel gut für mich ist.

Als langjährige Kaffeesüchtige wäre ein kompletter Verzicht von jetzt auf gleich nicht möglich gewesen. Zwar macht Kaffee einen nicht so süchtig und abhängig wie Drogen und Alkohol, aber einen gewissen „Entzug“ macht man beim Verzicht schon durch. Also habe ich mich für das Reduzieren und Ausprobieren entschieden.

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Moin!

Moin! 

Nachdem wir unsere Haut gestern mit jeder Menge Make-up und vermutlich auch einem Schluck Alkohol malträtiert haben, sollten wir ihr heute ein wenig Entspannung gönnen. 

 

Hattet ihr gestern auch „Klingel-Terror“? Bei uns war ein ganz schöner Ansturm und was mir aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass die Kleinen den Mund nicht mehr aufbekommen. Da wird ewig geklingelt, die Kinder kommen zur Tür, halten die Hände auf und zischen ab. Ich finde das sehr unhöflich und auch schade.

Wir haben damals noch Sprüche aufgesagt, Lieder gesungen und sehr viel Spaß gehabt. Heute geht es nur noch um die Ausbeute und wehe, die Schüssel ist nach ein paar Stunden „schon“ leer…

Bei uns gab es in solchen Fällen Konfetti vor die Tür oder in den Briefkasten und Klopapier in die Hecke. Heute geht es schon um Sachbeschädigung. Ich finde die Entwicklung erschreckend. Man muss schon körbeweise Süßkram zu Hause haben, um halbwegs sicher zu sein, dass am nächsten Morgen noch alles heile ist.

Abgesehen davon sehe ich es auch irgendwie nicht ein, Kindern etwas zu geben, die mich das ganze Jahr über nicht grüßen können (in der Stadt schwierig, aber wenigstens in der Nachbarschaft doch normal und auf dem Dorf erst recht) und sich dann auch nicht für Süßigkeiten bedanken.

Na ja, nun ist der Spuk vorbei und wir sind wieder fleißig am Arbeiten. 

Wie war es bei euch gestern und müsst ihr heute auch wieder arbeiten?

 

Was steckt hinter (meinem) Make-up?

Make-up ist in erster Linie oberflächlich. Jemand, der sich auffällig schminkt, wobei „auffällig“ für viele schon „Nicht-Nude-Look“ bedeutet, wird als oberflächlich und nicht sehr intelligent wahrgenommen.

Dabei ist häufig das Gegenteil der Fall. Viele sehr intelligente Frauen, mit vorwiegend ernsten und verantwortungsvollen Berufen, „flüchten“ sich gerne in die belanglose, schöne Welt der Kosmetik (Das gilt übrigens auch für die Mehrheit der Männer mit weiblicher Seite; der Star-Anwalt, der sich abends total auftakelt und als stark geschminkte Frau feiern geht, ist keine Hollywood-Erfindung!) . Sie wollen sich etwas Gutes tun, Spaß haben und neue Dinge ausprobieren – alles das, was sie im normalen Alltag nicht ausleben können.

Die andere Gruppe der auffällig Geschminkten schminkt sich immer sehr ähnlich und probiert nicht so viel aus. Diese Gruppe hat herausgefunden, mit welcher Optik sie die meiste Aufmerksamkeit bekommt und bleibt dann dabei.

Der ersten Gruppe geht es sehr viel weniger um Aufmerksamkeit und Anerkennung. Sie punkten mit anderen Attributen und müssen nicht immer zu den Besten und Schönsten gehören.

Fakt ist: Kein Mensch kann 24 Stunden am Tag tiefgründig und ernst sein. Der Mensch braucht schöne Belanglosigkeiten.

So hätten wir auch die Frage geklärt, warum ich mich häufiger mal auffällig und auch bunt schminke. Es macht mir Spaß, ist nicht todernst und ich kann viel Neues ausprobieren und lernen. Ich beschäftige mich den ganzen Tag mit dem Einheitsgrau unserer Gesellschaft und den vielen Schattierungen einzelner Schicksale. Damit ich das alles verarbeiten und hinter mir lassen kann, muss ich etwas Farbe in mein Leben bringen. Ich muss für mich etwas spaßiges tun und ich muss etwas tun, was einmal nur mich betrifft; schließlich beschäftige ich mich den ganzen Tag mit anderen.

Make-up kann aber auch eine schützende Fassade sein. Viele Frauen gründen ihr Selbstbewusstsein und ihr Auftreten auf ihrem Make-up. Das ist zwar nicht sonderlich gesund, aber viele von uns brauchen eine klare Abgrenzung ihrer Rollen, um ihren Alltag zu schaffen. Beispielsweise gehen wir weder im Jogging-Anzug zur Arbeit, noch wischen wir in Bundfaltenhose und Bluse die Bude durch. Wir schlüpfen den ganzen Tag in die Rollen, die gewisse Tätigkeiten von uns erfordern. Manchen reicht für die richtige Einstellung und Einstimmung ein Kleiderwechsel, während andere sich lieber komplett verändern. So ist man bei der Arbeit knallhart und selbstbewusst und zu Hause kuschelt man sich mit einer unförmigen Jogginghose  in eine kitschige Decke.

Bleibt zum Schluss noch das Verstecken „optischer Unzulänglichkeiten“. Wer traut sich schon selbstbewusst mit einem fetten Pickel in die Öffentlichkeit? Die meisten würden ihn abdecken oder den Kopf gesenkt halten.

Eine Haut, die nicht makellos ist, ist in unserer medial geprägten Gesellschaft einfach nicht normal. Viele von uns werden gefragt, ob sie krank seien, nur weil sie mal ungeschminkt vor die Tür gehen. Eine ungeschminkte Haut hat immer irgendwelche „Makel“, aber dieses Bild kennen wir einfach nicht mehr oder wollen es nicht kennen. Eigentlich schade und wir machen uns so unnötig viel Stress. Viele schminken sich daher auch nicht für sich und weil es ihnen Spaß macht. Die meisten schminken sich für andere und das ist nicht richtig.