Basis-Make Up – Besonders für Schmink-Anfänger geeignet!

Auf den meisten Beauty-Blogs findet man wunderschöne und sehr aufwändige Make Ups, die aussehen, als seien sie von Profis geschminkt worden. Zugegeben, bei der vielen Übung sind die Mädels wohl auch schon Profis. So eindrucksvoll diese Looks sind, sie sind für weniger geübte nur schwer nachzuschminken und auch für den Alltag oft nicht geeignet.

Also überlassen wir das den Profis und „Hobby-Schminkern“ und widmen uns der Realität. 

 

Damit dabei nicht zu viel Zeit flöten geht und ihr auch nicht den Spaß an Make Up verliert, empfehle ich ein Basis-Make Up. Damit meine ich ein Make Up, welches ihr schnell und routiniert immer als Ausgangsbasis für eure Looks nehmen könnt. Auch Schmink-Anfänger können so ganz leicht in die Materie einsteigen und schnell ganz tolle Make Ups zaubern.

 

Fangen wir an…

Ausgangsbasis ist natürlich das ungeschminkte Gesicht. ungeschminkt-2 Es zeigt uns die zu kaschierenden Makel und verrät uns so schon mal, welche Deckkraft die Foundation haben sollte. Die Farbe wird uns auch vorgegeben und sollte für eine unverfälschte Wahl IMMER am Hals getestet werden. Dann folgt die Entscheidung zum endgültigen Aussehen. Möchte ich matte Haut, möchte ich einen natürlichen Look oder möchte ich einen Glow-Teint (frisch aussehender Glanz) haben? Für alle diese Wünsche gibt es die entsprechenden Foundations.

Tipp: Natürlich sollte die Art der Foundation zum Alter passen. Stark deckende, matte Foundations sollten mit zunehmenden Alter aus den Badezimmerschränken ausziehen.

Ich habe eine Mischhaut und mag gerne eine mattere Haut. Somit benutze ich leicht mattierende Foundations.

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Das kommt zum Einsatz.

Bevor wir mit der Foundation anfangen, muss die Haut ordentlich gepflegt werden. Das heißt, dass wir das Gesicht reinigen (vielleicht die Augenbrauen zupfen) und mit einer Feuchtigkeitspflege auf das Make Up vorbereiten. Manchmal empfiehlt es sich vorher die vorhandenen Gesichtshärchen zu entfernen. Gerade bei stark deckenden Produkten werden diese sonst betont und lassen das Make Up unruhig wirken. Sollten wir noch ein paar Rötungen finden oder geschwollene Augen haben, dann empfiehlt sich nun die Benutzung farbiger Concealer (die hautfarbenen kommen meiner Meinung nach immer AUF die Foundation, aber das ist eine Streitfrage). Darauf können wir nun auch Primer auftragen. Diese benutze ich aber nur, wenn das Make Up wirklich lange durchhalten muss oder für Fotos. Für dieses Make Up habe ich weder farbige Concealer, noch Primer benutzt. Diese Sachen sind auch eher etwas für Fortgeschrittene… 

 

Die Basis

Jetzt kommt unsere Foundation ins Spiel. Hier muss nun jeder die für sich richtige Auftrage-Technik finden (mit Fingern, mit Pinsel, mit Schwämmchen, mit Make-Up-Ei…).manhattan-endless-perfection-light-porcelain Ich gebe immer einen Klecks Foundation auf meinen Handrücken und nehme dann mit den Fingern immer eine kleine Menge davon auf, welche ich in meine Haut einklopfe. Je nach gewünschter Deckkraft kann man so viele Schichten auftragen, wie man möchte. Auf ganz hartnäckige Unreinheiten kann man nun noch einen hautfarbenen Concealer auftragen.

Danach fixiere ich die Foundation immer mit einem transparenten Puder (muss aber nicht sein). Wichtig ist nur, dass ihr mit euren Produkten in einer Konsistenz bleibt. Auf flüssige Foundations kommen nur flüssige Produkte, auf cremige Produkte kommen nur cremige Produkte… Ich benutze also alles in Puderform.

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nur Foundation

abgepudert

abgepudert

 

 

 

 

 

 

 

 

Für Anfänger ist hier erst mal Schluss, denn nun geht es mit dem Konturieren weiter und das ist schon eine kniffligere Sache, über die man sich, wenn man es ausprobieren möchte, ausgiebig informieren sollte. Für meine rundlich-herzförmige Gesichtsform setze ich die Konturen unterhalb der Wangenknochen, an und unter das Kinn, an die Schläfen, an den obersten Punkt der Stirn und an die Seiten der Nase.

 

Die Augen

Jetzt kümmern wir uns zusammen um das Augen-Make-Up. Für ein schönes, plastisches Make Up benötigen wir drei dezente und natürliche Farben. Eine sehr helle, zB. einen Creme-Ton, eine etwas dunklere, zB. hellbraun/dunkleres Beige und eine noch dunklere. auge-natuerliches-make-up Der sehr helle Farbton kommt in den Augeninnenwinkel und unterhalb der Augenbrauen. Der mittlere Farbton wird auf dem beweglichen Lid aufgetragen und der dunkle Ton kommt in die Lidfalte (nicht zu weit nach außen ziehen) und an den oberen und unteren Wimpernkranz. Jetzt werden die Farben verblendet –> etwas ineinander und in alle Richtungen verwischt.  Wer mag, kann nun noch einen Lidstrich ziehen. Ich ziehe immer nur schnell die Augenkonturen nach. Dann kommt auch schon der Mascara und fertig sind die Augen. Jetzt können wir noch mit einem Augenbrauenstift rumspielen, aber das brauche ich meist nicht. Bei mir reicht kurz feucht durchkämmen, damit eventuelle Make Up- und Puder-Rückstände entfernt werden.

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Benutzt wurden Farbton 1, 3 und 5.

 

Feinschliff und Anregungen

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Benutzt wurde der zweite Ton aus der oberen Reihe.

Nun noch etwas Rouge auf die Wangen  und das überschüssige Puder mit einem Pinsel entfernen. Zum Schluss kann nun noch ein dezenter Lipgloss oder Lippenstift benutzt werden – FERTIG! 

 

 

 

Wenn wir diese Schritte nun regelmäßig befolgen, dann werden wir immer schneller und schminken uns irgendwann automatisch.

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Tageslicht

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Bad-Licht

 

 

 

 

 

 

 

 

Wenn das automatisch geht, dann können wir den Look variieren. Den Anfang würde ich immer mit wechselnden Lippenfarben machen. Das geht schnell, man kann nicht viel falsch machen und etwas Farbe auf den Lippen macht immer Eindruck.

Tipp: Lippenstift und Rouge immer aufeinander abstimmen, sonst sieht man komisch aus!

Reicht das irgendwann nicht mehr, dann können wir die Lidschattenfarben ändern. Hierbei würde ich jedoch bei dem bekannten Farbprinzip (hell, mittel, dunkel) bleiben, auch, wenn es mal bunter werden soll.

 

 

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