Baking, Contouring und Strobing

Mal ehrlich, steigt ihr bei den ganzen Make-up-Neuheiten noch durch?

Klar, viele von uns wissen, was die ganzen Sachen bedeuten und welcher Promi sein Gesicht auf die eine oder andere Weise aufhübscht, aber wie man das als ‚Normalo‘ umsetzt und wie lange das in Wahrheit dauert, das wird einem nicht gesagt.

Erstmal die Begriffe: Beim ‚Baking‘ lasst ihr jede einzelne Schicht, die ihr für euer Make-up braucht, mindestens 10 min lang einziehen. Das soll bewirken, dass jedes Produkt optimal mit der Haut verschmilzt, so „natürlicher“ aussieht und auch länger hält. Das ist noch ganz einfach, dauert eben nur ziemlich lange (ich brauche dafür ca. 60 min, kürze aber meist mit Heißluft ab und dann ist man schon in 20-30 min fertig).

‚Contouring‘ von vom Stylisten unserer lieben Nervensäge Kim Kardashian erfunden. Hierbei wird mit dunklen Nuancen alles schattiert, was in den Hintergrund treten soll und alles mit hellen Nuancen hervorgehoben, was betont werden soll. Welche Stelle des Gesichts nun wie bearbeitet wird, hängt von der vorhandenen und der gewünschten Form ab.

Mit ‚Strobing‘ glänzt zum Beispiel Jennifer Lopez, im wahrsten Sinne des Wortes. Dabei verzichtet man auf das Schattieren und hebt nur die Vorzüge mit Hilfe eines Highlighters hervor.

Welche Art von Produkten ihr für diese Varianten nehmt, bleibt euch und euren Schminkkünsten überlassen. Wichtig ist nur, dass ihr einer Konsistenz treu bleibt. Das heißt: nehmt ihr nur Flüssig-Make-up, dann kommen darauf auch nur flüssige Produkte; nehmt ihr Creme-Make-up, dann nehmt weitere cremige Produkte (geht auch, wenn ihr kein Make-up als Unterlage nehmt) und wenn ihr Puder als Ausgangsbasis für die weiteren Schritte habt, dann nehmt für den Rest auch Puder. Beherzigt ihr das, dann hält das Make-up auch besser und es kann nicht verrutschen oder verlaufen. Anfängern und denen, die es erst ausprobieren wollen, empfehle ich mit Pudern zu beginnen, da die sich leichter verblenden (verwischen) lassen. Außerdem geht die ganze Angelegenheit mit Puder viel schneller und man schmiert nicht alles voll.

Noch ein Tipp zum Highlighten: nutzt dafür einen weichen Lidschattenpinsel, damit die hervorgehobene Fläche nicht zu groß wird und tatsächlich nur ein bestimmter Punkt strahlt.

Wenn ihr Fragen habt, dann traut euch ruhig zu schreiben! Gerne kann ich auch mit einer kleinen Bildstrecke behilflich sein, da viele Einzelheiten in den Tutorials leider weggelassen werden.

Mein Fazit: Diese Techniken sind wirklich toll, wenn man sie beherrscht und genug Zeit zur Verfügung hat, da immer mal was daneben gehen kann. Für jeden Tag ist diese ‚Perfektion‘ aber nicht geeignet, weil diese „Maske“ vor allem tagsüber zu übertrieben ist und viele Menschen abschreckt.

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