Von Balayage zu Layage

Als ich diese Wörter das erste mal gehört habe, dachte ich, dass es sich um eine komische, indische Haarentfernungsmethode handelt. Gott sei Dank lag ich total daneben  Es handelt sich um eine Strähnchen-Färbetechnik, die die Haarfarbe natürlicher wirken lässt.

„Balayage“ gibt es schon seit mehreren Jahren und stammt ursprünglich aus Frankreich. Dabei werden ein bis zwei mit der vorhandenen Haarfarbe harmonisierende Farbtöne mit dem Pinsel fein auf das Haar ‚gemalt‘ und so angeordnet, dass ein natürlicher Look entsteht. Für diese Technik braucht man weder Folien, noch Strähnchenhauben und man kann damit dem Haar optisch mehr Volumen verleihen, oder graue Haare so einbeziehen, dass sie verschwinden.

Die Optimierung von „Balayage“ ist nun „Layage“. Im Grunde läuft der Prozess wie beim Vorgänger ab, nur wird hier auf die verschiedenen Haarschichten geachtet. Bei der Balayage hat man nur auf der oberen Haarschicht Strähnen und sobald die Frisur mal nicht perfekt sitzt, sieht man, dass gefärbt wurde (ist auch bei Zöpfen doof). Damit man die Haare in verschiedenen Varianten tragen kann und überall Strähnchen zu sehen sind, muss man aber ein wenig leiden. Bei dieser Methode sitzt man mit dem Rücken zu einem mit Folie abgedeckten Tisch, auf dem der Kopf abgelegt wird. Dann werden die Haare aufgefächert, sodass man alle Schichten beim Strähnchen-Malen erreicht. Die Strähnen müssen dann natürlich noch eine Weile trocknen und so bekommt man nicht nur einen steifen Nacken, sondern schädigt durch die trocknende Farbe auch noch seine Haarstruktur. Somit ist danach die richtige Pflege von höchster Wichtigkeit!!! Vernachlässigt man diese, hat man bald nur noch Fusseln und Stroh auf dem Kopf

Egal welche Methode man eventuell mal probieren möchte, man sollte auf jeden Fall einen Friseur aufsuchen, dem man vertraut und der diese Methoden auch schon angewandt hat (im günstigsten Fall hat er Fotos seiner Werke). Für zu Hause sind beide Techniken eher nicht geeignet.

 

*Bild von Pixabay

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