L’Oréal Colovista – Colorista Paint Ronze – *Werbung*

Pünktlich vor dem nächsten Färben erreichte mich ein Päckchen von L’Oréal. Drin war „Colorista Paint Ronze“, eine permanente Haarfarbe aus der Colovista-Linie. In dieser aktuellen Linie gibt es viele ausgefallene Farben. Entweder zum Aufsprühen und Auswaschen, als Tönung mit kurzer Haltbarkeit oder eben als permanente Farbe. Alle Produkte aus der Colovista-Reihe kosten 7,95€. Dieses Preiskonzept scheint sich bei L’Oréal durchzusetzen.

Packung und Inhalt

Wie der Name „Ronze“ schon sagt, handelt es sich bei dieser Farbe um eine Mischung aus rot und bronze. Eigentlich ganz passend für den Frühling. In der Packung enthalten sind die Farbe, der Entwickler, eine Spülung, Handschuhe, der Pinsel und die Anleitung. Auf der Verpackung und in der Anleitung findet man einige Beispiele, wie man sich die Haare mit dieser Farbe färben kann. Zum Beispiel kann man Strähnen machen (dafür soll der Pinsel sehr gut geeignet sein), man kann es mit Ombré versuchen, man kann ordentlich komplett färben oder man färbt nicht so ordentlich komplett – „undone“ wird das hier genannt. Ich habe mich für komplett „undone“ entschieden, da ich befürchtete, dass die Farbe für eine ordentliche Komplettfärbung bei meinen Haaren nicht ausreicht.

Meine Ausgangshaarfarbe war rr@all von elumen, was ein pinkstichiges rot ist. Außerdem hatte ich schon einen sichtbaren Ansatz.

Ansatz bei Tageslicht

Ansatz bei Kunstlicht

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier haben wir noch die Längen in der Ausgangsfarbe bei Kunstlicht. Da ich meine Haare beim Färben immer sehr fein durchsträhne, changiert meine Haarfarbe im Licht in mehreren Farben. Hier waren es rot, pink und braun-violett.

Ich färbe meine Haare grundsätzlich, nachdem ich sie am Vortag ausschließlich mit Wasser gewaschen habe. Das verhindert, dass irgendwelche Shampoo- und Spülungsreste das Farbergebnis negativ beeinflussen. Außerdem verhindert ein leichter Fettfilm auf der Kopfhaut, dass die Farbe zu stark an der Haut haftet. Das sieht blöd aus und fängt schnell an zu jucken.

 

Zur Anwendung

Es wird empfohlen, Farbe und Entwickler in einem Schälchen (kein Metall) zu vermischen. Das kommt mir sehr entgegen, denn das tue ich ohnehin immer.

So sieht der Spaß dann aus. Zu meiner Überraschung war die Farb-Gel-Creme sehr gelb und gemischt wurde es mit der Zeit zum Textmarker-Orange. Die Gel-Creme ist ziemlich fest, wodurch man ziemlich stark rühren muss, aber das geht mit dem Pinsel ganz gut. Dieser hat übrigens wellenförmige Borsten (ich weiß nicht, ob man das oben auf dem Bild so gut sieht), die das Einarbeiten der Farbe erleichtern.

Mit dem Pinsel habe ich zunächst alle Ansätze gefärbt, was zu meinem Erstaunen sehr schnell und präzise ging (ich empfand den Pinsel rein optisch als zu groß). Dann habe ich mit dem Pinsel grobe Strähnen auf dem Deckhaar gemacht und die restliche Farbe mit einer Rundbürste im Haar verteilt. Dabei erwies sich die Konsistenz als richtig klasse, denn es kleckste nichts und ich konnte die Farbe in Ruhe und gründlich einarbeiten.

So hübsch sah das nun aus. Die Länge der Einwirkzeit richtet nach der Art der Anwendung. Ich habe die Farbe eine halbe Stunde lang einziehen lassen.

Im Anschluss spült man die Farbe mit lauwarmem Wasser aus, bis das Wasser halbwegs klar ist. Danach kommt die Spülung zum Einsatz, welche ca. 2 Minuten lang einwirken soll. Diese wird dann wieder gründlich ausgespült.

Nach der ganzen Spülerei kam aber noch mein persönliches Highlight, denn alles, was ich übergepinselt habe, war weg. Normalerweise ist die Kopfhaut genauso rot wie die Haare und viele Teile meines Gesichts auch, aber diese Farbe hat überhaupt nicht an meiner Haut gehaftet. Wahnsinn! Weiter so! Solche Farben wünsche ich mir zukünftig immer.

Das fertige Ergebnis sieht dann so aus:

Offene Haare waren leider nicht drin, da ich am Wochenende von Nieselregen erwischt wurde und das macht meine Haare bäh. Also habe ich schnell zwischen Fensterputz und Tierbespaßung knipsen müssen. Aber die Farbe hält ja noch eine Weile und so besteht noch die Chance auf ein ordentliches Bild. Links war vor Agathes Angriff (ja, die Gefahr kommt von unten, darum gucke ich so doof) auf meine „Putz-Frisur“ und rechts danach. Links kann man sehr gut sehen, wie schön die Ansätze geworden sind. Alles gleichmäßig und top! Rechts sieht man die Längen und die diversen Schichten mit den vielfältigen Farbeffekten. Die Haare glänzen richtig stark und die Längen sind optisch der absolute Hammer, aber insgesamt ist mir die Farbe etwas zu orange geworden. Das sieht man besonders in der prallen Sonne, denn da überstrahlt der Orangeton leider alles.

Ich würde diesen Farbton als Komplettanwendung eher auf einem kühlen Braunton anwenden. Diese Mischung dürfte dann neutral sein, nicht zu sehr knallen und eher dem Vorschaubild entsprechen.

 

*Das Produkt wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt. Der Beitrag entstand auf freiwilliger Basis.

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