Elumen RR@all

Viele von euch fragen mich nach meiner Haarfarbe, welche Farben ich benutze usw.

An dieser Stelle möchte ich euch eine Haarfarbe vorstellen, bei der man sich schon ziemlich sicher sein muss, denn so einfach wird man sie nicht mehr los. Zum Experimentieren ist diese Farbe definitiv nicht geeignet; zumindest nicht die Rottöne.

Da ich immer irgendeinen Farbton mit Rotanteil auf dem Kopf habe, wollte ich mal etwas langfristigeres ausprobieren. Die meisten Oxidationshaarfarben sehen zwar für 2 Wochen schön aus, aber dann geht es steil bergab und man mutiert wieder zur Promenadenmischung.  Die Farbpigmente waschen sich einfach zu schnell aus und so werde ich zum Rotfuchs, während andere einen unschönen aschigen Farbeinschlag bekommen.

Bei Direktziehern, wie Elumen, ist das nicht der Fall. Ein Großteil der Pigmente hält ewig, womit man immer einen bestimmten Grundfarbton hat, egal, wie oft und was man darüber färbt. Das finde ich toll, denn so werde ich den Fuchs ganz einfach mit ein paar blauen Pigmenten los. Toll finde ich auch, dass man alle Farbtöne von Elumen miteinander mischen kann. So erhält man sehr individuelle Farbkombinationen.

Geht doch etwas schief, so muss man leider auf weitere Produkte von Elumen zurückgreifen oder sich vom Friseur retten lassen. Das kann ganz schön ins Geld gehen, denn die Produkte sind nicht sonderlich günstig und die Preise beim Friseur sind häufig auch nicht so nett.

Ich benutze sehr gerne RR@all. Das ist der reine Rotton, welcher allerdings erst nach ein paar Haarwäschen wirklich rot wird. Direkt nach dem Färben ist es eher eine Mischung aus dunklem Pink und einem Kirschrot. Durch den kleinen Anteil an blauen Pigmenten hat man jedoch immer einen strahlenden Grundton und keine ausgelutschte, triste Farbe. Was mir sehr gut gefällt ist, dass man sich auch nicht unbedingt etwas anmischen muss. Man kann sich einfach die Flasche nehmen, ein wenig Inhalt in ein Schälchen geben und auf trockenem Haar lospinseln. Hier muss man allerdings ein wenig Geschick an den Tag legen, denn die Farbe ist recht flüssig und glitschig. Am besten schützt man sich und seine Umgebung großzügig vor der Farbe, denn so mancher Klecks geht erst nach wochenlangem Schrubben weg. Fertig ist man dann, wenn die Haare richtig nass aussehen. Ich drehe meine Haare dann immer ein und lasse die Farbe unter einer Duschhaube wirken. Das ist bei langen Haaren auch am besten, denn so kann man sich frei bewegen und saut nichts ein. 

Die Einwirkzeit ist relativ wurscht. Da nichts oxidiert kann man auch keine Schäden davontragen. Ich lasse die Farbe immer 45 – 60 Minuten lang einwirken.

Nach der Einwirkzeit muss das Haar gründlich gespült und zweimal mit Shampoo gewaschen werden. Zur Fixierung der Farbe sollte man das „Lock“ auftragen und exakt 5 Minuten einwirken lassen. Das Zeug stinkt unglaublich und macht die Haare von der Struktur her wirklich sehr stumpf, aber darauf verzichten würde ich nicht. Die Versiegelung macht schon einiges aus und verlängert die Haltbarkeit der Farbe deutlich.

RR@all über „London Red“ von Syoss gefärbt

Leider muss man sich in den folgenden Wochen auf viel Farbe in der Dusche/Wanne einstellen, denn man spült immer sehr viel Farbe mit aus. Dabei muss man jedoch nicht befürchten, dass bald keine Farbe mehr auf dem Kopf ist, denn auch, wenn es nicht so aussieht, sie hält wirklich ewig. Die Farbe lässt sich Gott sei Dank auch sehr gut aus Textilien entfernen, sodass man sich um seine Handtücher und Kissenbezüge keine Sorgen machen muss.

Farbe auf der Haut lässt sich gut mit einem Mizellenwasser und einer Gesichtsbürste entfernen.

 

 

 

Die benötigten Produkte (ich habe immer nur Farbe und das Lock) erhält man nur im Friseurbedarf. Preislich liege ich da bei ca. 30€. Bei der richtigen Anwendung reicht die Farbe bei mir für 4 – 5 Mal komplett färben und einmal Ansätze färben. Von daher nimmt es sich nichts, ob ich mit gewöhnlichen Drogerie-Artikeln oder mit Elumen färbe.

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