Olaz Total Effects Federleicht Tagescreme – *Werbung* (nicht wirklich)

Eigentlich mag ich Produkte von „Oil of Olaz“ sehr gerne, vor allem das Beauty Fluid wird bei mir rege genutzt, aber wie überall gibt es auch mal einen Flop.

Ich habe die „Federleicht Tagescreme“ 4 Wochen lang getestet und es war wirklich kein einfacher Test…

 

Zum Produkt

Die „Olaz Total Effects Federleicht Tagescreme“ ist eine leichte Tagespflege, die 7 Zeichen der Hautalterung bekämpfen soll und mit LSF 15 auch einen leichten Sonnenschutz bietet. Im Pumpspender befinden sich 50 ml, die 10,99€ kosten.

 

Tag 1

Wie empfohlen wollte ich die Creme morgens nach der Reinigung auftragen, aber ich musste ewig pumpen, bis ein Mini-Klecks Creme aus dem Spender kam. Da war ich das erste Mal bedient. Nach dem Mini-Klecks musste ich wieder ewig pumpen und dann kam ein riesen Klecks, der für meinen ganzen Körper ausgereicht hätte. Es befand sich also ziemlich viel Luft in dem Spender, die eine ordentliche Dosierung der Creme bei der ersten Anwendung unmöglich macht. Somit habe ich die Creme an diesem Tag als Maske benutzt und nach einer halben Stunde die Reste mit einem Kosmetiktuch entfernt. Die Haut war danach schön weich und gut mit Feuchtigkeit versorgt. Allerdings mag ich mal wieder den sehr süßen Duft nicht so ganz – ich bin wohl nicht die richtige Zielgruppe. 

Tag 2

Neuer Tag, neues Glück. Die Luft dürfte nun komplett draußen sein und die richtige Portion Creme sollte nun aus dem Spender kommen. Tatsächlich kam es auch so und gleich beim ersten Pumpen kam eine gute Menge Creme (die ich so auch aus einem Tiegel entnehmen würde) aus dem Spender. Die Creme habe ich mir nun ganz normal ins Gesicht geschmiert, was nicht ganz so leicht verlief, da sie wider erwartend zäh auf der Gesichtshaut wurde. Schnell eingezogen ist sie leider auch nicht, wodurch mein Gesicht ziemlich geglänzt hat. Als die Creme nach einer halben Stunde immer noch nicht eingezogen war, ich immer noch sehr stark glänzte und das Hautgefühl langsam sehr unangenehm wurde, musste ich die Creme abwaschen. Ich konnte nicht anders, es war einfach zu ‚bah‘.

Tag 3

Nun habe ich die Creme in kreisenden Bewegungen einmassiert, oder ich habe es zumindest versucht, aber das Ergebnis war wie am Vortag.

Tag 4

Jetzt kommt Trick 17: ich habe die Creme eingeklopft. An manchen Stellen ist sie dann auch tatsächlich eingezogen, aber besonders in der T-Zone wurde es wieder unangenehm und ich habe alles nochmal verschmiert. Die Reste musste ich dann mit einem Kosmetiktuch entfernen. Das lief also schon besser, ist aber immer noch nicht Sinn der Sache und so langsam hatte ich auch keine Lust mehr auf die Creme.

Tag 5

Nun habe ich nur etwa 3/4 der normalen Menge genommen und wieder eingeklopft. Das lief noch ein wenig besser, aber zufrieden war ich noch nicht.

Tag 6

Nur die halbe Menge und wieder eingeklopft – wieder ein Tick besser, aber noch glänzt meine Haut zu stark.

Tag 7

Jetzt hatte ich es! Ich habe knapp die Hälfte der normalen Menge genommen, diese erst in kreisenden Bewegungen einmassiert (was sehr schwer war) und überall, wo ich noch glänzte, habe ich nochmal nachgeklopft. Endlich zog die Creme auch nach ein paar Minuten ein und das Hautgefühl war ok. Ich hatte ein leichtes Spannungsgefühl, aber die Wirkstoffe sollen ja auch arbeiten. 

Die nächsten Tage…

…verliefen nun mit meiner neu entdeckten Methode ganz gut, auch wenn das Auftragen etwas mehr Zeit in Anspruch nahm, als ich für andere Cremes bräuchte. Meine Haut war schön weich und gut mit Feuchtigkeit versorgt, aber Unterschiede zu vorher konnte ich noch nicht feststellen.

Woche 3

Ich musste einige Tage aussetzen, weil ich krank war und da mag ich mich nicht eincremen.

Woche 4

In dieser Woche war meine Haut sehr trocken und schuppte sich an einigen Stellen. Die Creme zog überhaupt nicht ein und „schwamm“ auf meiner Haut. Die trockenen Stellen wurden teilweise noch trockener und ich musste wieder aussetzen.

Jetzt…

…benutze ich die Creme nur, wenn meine Haut sich normal verhält, ich morgens genug Zeit habe und wenn ich vielleicht vor die Tür gehe (wegen des LSF). Meist ist das nur an den Wochenenden der Fall und so habe ich nun eine Wochenend-Creme.  Veränderungen meines Hautbilds konnte ich nicht feststellen. Ich habe zumindest damit gerechnet, dass die Knitterfältchen, die durch Trockenheit entstehen, etwas weniger werden, aber nichts da. Dafür habe ich also wieder zu meinen üblichen Verdächtigen gegriffen.

 

Mein Fazit

Ich kann die Creme eigentlich nur bei normaler Haut empfehlen, die sich immer gleich verhält und nur sehr wenige, leichte Trockenheitsfältchen aufweist (Aber wer hat so eine Haut?). Nach über 4 Wochen hätte ich eine leichte Verbesserung der Haut erwartet, aber es hat sich nichts verändert. Dabei habe ich nun wirklich keine Falten und höchstens mal Mini-Knitter im Augenbereich, die leider auch noch da sind. Meine Haut ist zwar gut mit Feuchtigkeit versorgt, aber das war sie vorher auch schon. Ich hätte damit gerechnet, dass sie eventuell etwas praller und fester wird, aber auch das ist nicht eingetreten. Ich werde also wieder meine anderen Cremes nutzen und die Olaz Tagespflege, wie gesagt, nur zwischendurch benutzen.

 

*Das Produkt wurde mir zu Testzwecken kostenlos überlassen. Der Bericht entstand auf freiwilliger Basis und war nicht Bestandteil des Tests.

 

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