Detox Maske Tonerde Absolue von L’Oréal – *Pröbchen*

Heute geht es um eine schwarze Gesichtsmaske, die Detox Maske Tonerde Absolue von L’Oréal.

detox-maskeVon dieser Maske bekam ich ein Pröbchen und wer mich kennt der weiß, dass ich auf sämtlichen Detox-Kram stehe und alles Mögliche und Unmögliche ausprobiere.  Ich denke nämlich, dass an „Detox“ schon sehr viel dran ist, nur die Umsetzung des Gedankens ist in sehr vielen Fällen noch stark ausbaufähig.

Zu der Maske

Sie ist nicht wirklich schwarz, sondern eher anthrazit-blau und riecht wie eine Verkäuferin im Douglas – sehr süß, abartig süß, penetrant und blumig. Ok, wenn die trocknet wird es wohl nicht mehr so duften – Pustekuchen! Die duftet die ganze Zeit über so und für mich war es eine ziemliche Tortur… Wenn ich an „Detox“ denke und zu dem Thema eine Gesichtsmaske kreiere, die mit dem Inhaltsstoff Tonerde wirbt, dann muss die Maske doch auch danach riechen, oder? Diese Maske hat nach allem möglichen Süßkram und einem Blumenmeer gerochen, aber nicht nach Tonerde. So eine Maske muss für mich schon erdig, leicht muffig und nach Kreide riechen, sonst passt das nicht ins Konzept. Meinetwegen darf sie noch nach Kräutern riechen, denn viele Detox-Produkte enthalten nun mal Kräuter.

detox-maske-1Vom Duft her ist die Maske klar durchgefallen, so viel Parfum gehört einfach nicht in so ein Produkt.

Wo wir schon bei den Inhaltsstoffen wären, die für mich auch nicht alle zu einem Detox-Produkt passen. Unter anderem befindet sich in der Maske ein synthetischer Konservierungsstoff, der für mein Verständnis der Werbebotschaft in dem Produkt überhaupt nichts verloren hat. Zusätzlich soll besagter Konservierungsstoff antimikrobiell wirken, was durchaus Sinn macht, da das Produkt in Originalgröße in einem Glastiegel daherkommt, aber eben nicht sonderlich toll ist. Ein Tipp von mir: ich mag Reinigungsprodukte in Tiegeln überhaupt nicht, weil man eine Verunreinigung nie ausschließen kann, egal wie sorgsam man das Zeug aus dem Topf befördert. Also tut die Maske doch bitte in eine Tube, dann spart ihr euch den bedenklichen Konservierungsstoff und alles ist chic!

Gute Inhaltsstoffe sind aber 3 Tonerden und Aktivkohle. Die Aktivkohle soll wohl den Schmutz an die Oberfläche befördern.

Zur Anwendung

Die Maske wird ganz normal auf das gereinigte Gesicht aufgetragen. Laut Angaben soll sie relativ dünn aufgetragen werden, was an manchen Stellen aber dazu führt, dass sich die Maske zusammenzieht und dann an der Stelle nichts mehr ist (siehe Nasenflügel). Also nicht zu dünn auftragen! Man muss sich auch ziemlich beeilen, da die Maske sehr schnell zäh wird und dann klappt das mit dem Verteilen nicht mehr so gut.

detox-maske-2Hat man die Maske verteilt, muss sie 10-15 Minuten trocknen, bis die Maske komplett durchgetrocknet ist und grau wird.

Bei mir ist leider nicht alles einheitlich grau geworden, aber die Maske war steinhart und ich konnte mein Gesicht kein bisschen mehr bewegen.

Sehr positiv finde ich, dass die Maske überhaupt nicht gebröckelt hat und man sieht klar und deutlich, wie sich die Poren unter der Maske abzeichnen (also der an die Oberfläche beförderte Schmutz) – das ist ziemlich krass! Somit leistet die Maske wirklich gute Arbeit. Leider hat sie bei mir gebrannt und ich weiß nun nicht, ob das der Detox-Effekt war oder das Parfum. 

Entfernt wird sie dann mit einem feuchten Tuch oder einfach unter warmen Wasser, was wirklich sehr schnell und gründlich geht.

Danach ist die Haut sehr weich und man sieht die geöffneten Poren, die sich nach wenigen Minuten schließen, wodurch das Hautbild sehr fein aussieht. Im Anschluss muss man aber eine gute Feuchtigkeitspflege auftragen, denn die Maske trocknet sehr stark aus.

Mein Fazit

Das Ergebnis war erstaunlich gut, aber der Geruch und das Brennen schrecken mich doch ziemlich von einem Kauf ab. Da mische ich mir mit den „guten“ Inhaltsstoffen lieber selbst eine Detox-Maske zusammen. 

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