Résumé meiner Make Up Challenge

Die letzte Woche stand bei mir ganz unter dem Motto „Make Up“. Hierfür habe ich mich jeden Tag spontan für einen Look entschieden und euch diesen gezeigt.

Dabei habe ich in dieser Woche folgende Dinge festgestellt:

  1. So viele Produkte habe ich gar nicht und wäre die Challenge länger gegangen, wären mir bald die Kombinationsmöglichkeiten ausgegangen.
  2. Es gibt viele Looks, die ich seit meinem 16. Lebensjahr im Schlaf schminken kann und es gibt welche, für die ich etwas länger brauche und auf die ich mich konzentrieren muss (vor allem Looks mit Lidstrichen).
  3. Ich mag kleine Raffinessen mehr, als ein großes Make Up mit allem drum und dran (was man gerade überwiegend auf Instagram sieht –> riesen Augen-Make-Up, groß geschminkte Lippen, eine Tonne Highlighter).
  4. Für gute Fotos braucht man viele Schichten einzelner Produkte (v.a. Lidschatten; da hatte ich bis zu 8 (!) Schichten drauf, damit es auf den Fotos halbwegs aussieht –> in Natura habe ich mich wie ein Theaterschauspieler gefühlt, denn unter normalen Umständen hätte ich bei 3 Schichten aufgehört). 
  5. Die meisten Profis, also die, deren Beruf Make Up Artist etc. ist, machen zur Zeit eher dezentere Make Ups. Wahrscheinlich ist es ein Gegentrend zu den ganzen Puppengesichtern. Das hat mich ziemlich erstaunt, denn eigentlich hätte ich mir ein wenig Inspiration in Sachen „Perfektion des Glamour-Make-Ups“ (Hört sich super an, oder?) erhofft. Große Make Ups gehen also langsam wieder.
  6. Bunte Farben sind kompliziert und nicht wirklich straßentauglich, auch wenn ich sie sehr gerne mag. Und wenn sie straßentauglich sind, dann sind sie nicht fototauglich. 
  7. Die Basis ist das A & O!!! Für ein tolles Foto-Make-Up muss die Haut perfekt gepflegt sein, denn eine gute Kamera zeigt jeden Makel. Ich bearbeite meine Bilder ja nicht wirklich (vllt. mal aufhellen, etwas nachschärfen und schneiden) und so musste ich ganz schön an meiner Haut arbeiten. WYSIWYG –> What you see is what you get! Mich kann man also in freier Wildbahn wiedererkennen. 
  8. Die aufwändigsten Make Ups werden am liebsten angeschaut und evt. nachgeschminkt, aber bei variierenden Alltags-Make-Ups sind alle überfordert. Klar schaut sich jeder gerne außergewöhnliche Schminkkreationen an, aber tragen kann man die unter normalen Umständen nicht. Warum beschäftigen wir uns unnötig mit solchen Make Ups und vernachlässigen unsere Alltags-Looks?

Da meine Schminkbeiträge bei euch so gut angekommen sind, werde ich nun jede Woche so einen Beitrag schreiben. 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.