Leserfrage

Zum Wochenende möchte ich noch schnell eine Leserfrage beantworten.

Sollte man zu einem Bewerbungsgespräch seine Jeanshose bügeln?

Zuerst möchte ich darauf hinweisen, dass man sich wirklich sicher sein sollte, dass eine Jeanshose bei dem Unternehmen, bei dem ich mich vorstellen möchte, auch angebracht ist. Wenn ihr also ein Gespräch bei einer Bank, Versicherung etc. habt, dann kommt bitte nicht in Jeans. Wenn ihr euch bei kreativen, jungen Unternehmen bewerbt, dann seid ihr mit einer dunklen Jeans schon gut angezogen. Hellere Jeans gehen eigentlich nur, wenn ihr als Erzieherin o.ä. arbeiten möchtet (auch bei Handwerksberufen sind „normale“ Jeans beim Bewerbungsgespräch eigentlich kein Problem) – da kommt es schließlich auf robuste Kleidung an, die auch mal Matsch, Farben und die Möhrensuppe wegsteckt. 

Beim Jeanshose Bügeln scheiden sich die Geister. Ich tue es nicht -ich hasse Bügeln- und ich hatte eigentlich noch nie Probleme mit unschönen Falten oder so. Ich wasche meine Jeans immer im „Pflegeleicht Plus“ – Programm. Dieses Programm eignet sich besonders für dunkle Wäsche und Jeanshosen. Im Prinzip ist es ein kürzeres Waschprogramm mit einer niedrigeren Drehzahl (ich nehme hier meist 800). Die Jeans wird auf links gewaschen, kommt etwas feuchter aus der Maschine und lässt sich so super schnell in Form ziehen und trocknen.

Außerdem wird gemunkelt, dass man beim Bügeln den Jeansstoff beschädigt und die Hose daher schneller kaputt geht. Was dahinter steckt? Keine Ahnung.

Bin ich mir nun sicher, dass ich in Jeans zum Bewerbungsgespräch kommen kann und Falten in meiner Jeans entdecke, dann würde ich diese mit sehr viel Dampf kurz auf links bügeln (auf links, damit keine komischen, hellen Streifen entstehen).

Ich hoffe, dass ich helfen konnte und wünsche ein schönes Wochenende! 

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