Stress reduzieren – Teil 5

So meine Lieben, das ist nun der letzte Teil meiner Serie. Ich hoffe, dass sie euch gefallen hat und dass ich euch ein paar gute Tipps mit auf den Weg geben konnte.

Falls ihr Fragen oder Anregungen zu weiteren Serien solcher Art habt, dann immer her damit! 

 

In diesem Teil geht es um Nein-Sagen und Hilfe-Annehmen.

Nein ist ein ziemlich hartes Wort und viele von uns verbinden das mit Unhöflichkeit, Egoismus und Faulheit. Dabei ist es in einigen Situationen einfach notwendig auch mal nein zu sagen. Nein sagen schützt uns vor Ausnutzung, Stress und Ärger. Manche von uns sind so damit beschäftigt anderen zu helfen, dass sie ihre eigenen Aufgaben nicht mehr schaffen können – das zermürbt. Es ist wichtig, dass wir lernen, dass NEIN gar nicht schlimm ist. Niemand wird uns sofort die Freundschaft kündigen, wenn wir beim Umzug nicht mit anpacken können, weil wir selbst genug zu tun haben.

Mein Tipp: Helfen ist eine gute Sache, aber denkt genau darüber nach, ob ihr diese Hilfe wirklich leisten könnt, ohne euch selbst in eine unschöne Lage zu bringen. Erst denken, dann handeln!

 

Das genaue Gegenteil ist es, Hilfe anzunehmen oder selbst um Hilfe zu bitten. Viele, die immer und überall sofort helfen, schaffen es nicht, selbst um Hilfe zu bitten oder Hilfe anzunehmen. Sie denken, dass sie alles alleine schaffen müssen und setzen sich wahnsinnig unter Druck. Dabei spielen die Medien eine sehr große Rolle. Sie zeigen uns, dass eine voll berufstätige Frau nach der Arbeit noch fröhlich den Haushalt schmeißt, die Kinder bespaßt, mit ihnen Hausaufgaben macht und dann noch ein Sterne-Abendessen für die ganze Familie zaubert. Das gibt es in der Realität nicht! Ihr könnt das gerne mal versuchen, aber ihr haltet das sicher nicht lange durch. Also bittet um Hilfe und nehmt Hilfe an.

Mein Tipp: Um Hilfe zu bitten/ Hilfe anzunehmen ist keine Schwäche. Im Gegenteil; wir wissen, was wir leisten können und wo unsere Grenzen liegen.

Wenn jeder in der Familie bestimmte Aufgaben übernimmt, bleibt unterm Strich viel mehr gemeinsame Zeit, die alle entspannt miteinander verbringen können.

 

Zum Schluss habe ich noch eine kleine Grafik mit interessanten Fakten und Anti-Stress-Tipps für euch, die meine kleine Reihe gut zusammenfasst und komplettiert.

 
Stressmanagement: 14-Anti-Stress-Tipps für Deinen Alltag

Ursprünglich erschienen auf Ergotopia.de

 

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