Gedanken-Experiment

Hey meine Lieben,

meine Studien-Unterlagen haben mich zu einem tollen Gedanken-Experiment inspiriert, welches mir auch schon richtig gut geholfen hat.

Zur Zeit stecken viele Studenten in der Prüfungsphase und zwischen lernen, verzweifeln, schreiben und wieder verzweifeln bemerken einige von ihnen, dass ihre Wohnung nie so sauber und aufgeräumt ist, wie in der Prüfungszeit.

Auch bei der Arbeit kommen wir ab und an in eine Situation, in der sich unser Gehirn Ablenkung sucht. Meist kommt uns da nur Blödsinn in den Kopf, aber manchmal kommen auch Probleme zum Vorschein, die wir vorher so nicht wahrgenommen haben.

Da wir uns aber beim Lernen / Prüfung schreiben und Arbeiten nicht um unsere Probleme kümmern können, gilt es sie schnell und zufriedenstellend zur Seite zu schieben.

Hier beginnt das Experiment: 

Zunächst müssen wir das Problem klar vor Augen haben – worum geht es genau und was stört mich daran?

Dann stellen wir uns vor, dass wir das Problem, ohne jegliche Konsequenzen, mit einem Fingerschnipp beseitigen können. Wie fühle ich mich jetzt? Gibt es eine sichtbare / spürbare Veränderung? Bemerken andere eine Veränderung an mir und meinem Verhalten? Welche Veränderungen sind das?

Sollten wir uns nun nicht anders fühlen und keine Veränderungen wahrnehmen, dann haben wir es höchstwahrscheinlich mit einem unwichtigen Problem zu tun, welches einfach situationsbedingt aufgetreten ist. Dieses können wir guten Gewissens wegschieben und, wenn überhaupt, später bearbeiten.

Sollten wir uns jedoch merklich erleichtert fühlen und auch (körperliche) Veränderungen wahrnehmen, dann handelt es sich wohl um ein ernsteres Problem, welches bei der nächsten Gelegenheit angepackt werden sollte. Damit uns dieses Problem nicht weiter stört und belastet, sollten wir uns eine kleine Notiz machen. Die Notiz nimmt uns für eine kurze Zeit das Problem aus dem Kopf, sorgt aber gleichzeitig dafür, dass wir uns zu einem späteren Zeitpunkt erinnern können.

Der ganze Vorgang dauert vielleicht ein bis zwei Minuten, sodass man seiner Arbeit gegenüber kein schlechtes Gewissen bekommen muss und auch seinem Problem kurzfristig gerecht werden kann. Das schafft Zufriedenheit und wir können uns wieder konzentrieren.

Probiert es einfach mal aus! Ich finde es sehr hilfreich, vor allem, wenn mal wieder sehr viel los ist, oder etwas nicht nach Plan läuft.

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