Sommertrends schnell zusammengefasst

Ein paar schöne Tage hatten wir ja schon und hoffentlich kommen bald die nächsten.  Dafür wollen wir aber auch richtig angezogen sein, oder?

Ich fasse die Sommertrends mal kurz für euch zusammen. 

 

Sommerfarben

Hier haben wir nochmal die Trendfarben des Jahres und in diesem Sommer kommen wir an „Greenery“, „Lapis Blue“, „Pink Yarrow“, „Flame“ und „Hazelnut“ nicht vorbei. Für meinen Geschmack können wir aber auch noch „Island Paradise“ und „Primrose Yellow“ vom Frühling in den Sommer mitnehmen.

 

Trendstoffe

Es wird Gott sei Dank leicht, sodass wir nicht in unserem eigenen Wasser schwimmen müssen. Getragen werden: Leinen, Baumwolle, Chiffon, Tüll und Seide.

Während wir Chiffon und Tüll bei verspielten Röcken finden, die die kleine Prinzessin in uns wecken, können wir Leinen, als etwas erwachsenere Komponente, als Marlene- oder Palazzo-Hose tragen. Baumwolle ist eigentlich überall zu finden und sehr elegant wird es mit Seide. Wie wäre es mit einem schönen Cocktailkleid? 

 

Trendschnitte

Schnitttechnisch wird es ziemlich chaotisch; von gerade und clean geht es zu sehr verspielten und übertriebenen Volants, bis zum Tutu. Rüschen und Trompetenärmel dürfen natürlich auch nicht fehlen und der Carmenausschnitt ist auch wieder da. Dieses Mal jedoch auch asymmetrisch.

 

Trendmuster

Vichy und diverse Blumen- und Pflanzenprints werden uns in diesem Sommer begleiten.

 

Trendteile

Wir müssen auf jeden Fall unsere Taillengürtel wieder aus dem Schrank holen! Flatterteile sind somit erstmal passé und wir zeigen Figur.

An den Füßen tragen wir Latschen, Schlappen, Pantoletten oder Mules… gerne auch mit Absatz. Ein wenig Klimbim (Glitzer, Bommeln, Püschel, Fransen…) darf auch ruhig an den Schuhen sein. 

 

So, das war jetzt der Schnelldurchlauf und ich hoffe, dass ich euch ein wenig inspirieren konnte.

Leserfrage – Make Up zum farbigen Kleid

Zum Wochenende möchte ich gerne wieder eine Leserfrage beantworten.

Welches Make Up passt zu einem blauen Kleid? (konkret ging es um das Augen-Make-Up)

Grundsätzlich rate ich bei plakativen, farbigen Kleidungsstücken, die nah am Gesicht sind, zu einem dezenten Make Up in Nude und Rosé.

Hier haben wir ein Beispiel aus folgendem Beitrag: Basis-Make Up – Besonders für Schmink-Anfänger geeignet!

Für die Augen habe ich einen hautfarbenen Lidschatten auf das bewegliche Lid aufgetragen. In die Lidfalte kam ein etwas dunklerer Hautton, um Plastizität zu schaffen. In den Augeninnenwinkel kann man noch einen Tupfer von einem sehr hellen Lidschatten geben; der öffnet das Auge. Nun noch Mascara auftragen, die Augenbrauen in Form bringen und fertig. Dazu kann man dann noch ein Rouge und einen Lippenstift in einem dezenten Rosenholzton kombinieren.

So ein Make Up passt zu jeder Farbe und ist somit eine sichere Bank.

Tagsüber ist es wichtig, dass das Make Up leicht und frisch aussieht. Am besten nutzt man dafür matte Farben für die Augen und lässt nur die Lippen glänzen.

Abends kann man dann gerne etwas Schimmer und Glitzer ins Spiel bringen. Bei blau passen auch sehr gut Gold- und Silbertöne.

Wer auf Farbe nicht verzichten möchte und generell eher auffälliger unterwegs ist, der kann mit der jeweiligen Farbfamilie oder Kontrastfarben arbeiten.

Das könnte dann zum Beispiel so aussehen. Hier habe ich auf dem beweglichen Lid einen rosa-pink schimmernden Lidschatten aufgetragen. In der Lidfalte und am äußeren Auge habe ich alles mit einem blauen Lidschatten verblendet. Unterhalb der Augenbrauen und im Augeninnenwinkel ist dann noch ein perlmuttfarbener Lidschatten.

Diese Kombi habe ich zu einem königsblauen Kleid getragen.

Leserfrage

Zum Wochenende möchte ich noch schnell eine Leserfrage beantworten.

Sollte man zu einem Bewerbungsgespräch seine Jeanshose bügeln?

Zuerst möchte ich darauf hinweisen, dass man sich wirklich sicher sein sollte, dass eine Jeanshose bei dem Unternehmen, bei dem ich mich vorstellen möchte, auch angebracht ist. Wenn ihr also ein Gespräch bei einer Bank, Versicherung etc. habt, dann kommt bitte nicht in Jeans. Wenn ihr euch bei kreativen, jungen Unternehmen bewerbt, dann seid ihr mit einer dunklen Jeans schon gut angezogen. Hellere Jeans gehen eigentlich nur, wenn ihr als Erzieherin o.ä. arbeiten möchtet (auch bei Handwerksberufen sind „normale“ Jeans beim Bewerbungsgespräch eigentlich kein Problem) – da kommt es schließlich auf robuste Kleidung an, die auch mal Matsch, Farben und die Möhrensuppe wegsteckt. 

Beim Jeanshose Bügeln scheiden sich die Geister. Ich tue es nicht -ich hasse Bügeln- und ich hatte eigentlich noch nie Probleme mit unschönen Falten oder so. Ich wasche meine Jeans immer im „Pflegeleicht Plus“ – Programm. Dieses Programm eignet sich besonders für dunkle Wäsche und Jeanshosen. Im Prinzip ist es ein kürzeres Waschprogramm mit einer niedrigeren Drehzahl (ich nehme hier meist 800). Die Jeans wird auf links gewaschen, kommt etwas feuchter aus der Maschine und lässt sich so super schnell in Form ziehen und trocknen.

Außerdem wird gemunkelt, dass man beim Bügeln den Jeansstoff beschädigt und die Hose daher schneller kaputt geht. Was dahinter steckt? Keine Ahnung.

Bin ich mir nun sicher, dass ich in Jeans zum Bewerbungsgespräch kommen kann und Falten in meiner Jeans entdecke, dann würde ich diese mit sehr viel Dampf kurz auf links bügeln (auf links, damit keine komischen, hellen Streifen entstehen).

Ich hoffe, dass ich helfen konnte und wünsche ein schönes Wochenende! 

Dreistigkeit, Mecker, Undankbarkeit, Verschwendung – Fashion Week Berlin

Anlässlich der Fashion Week in Berlin bekam man als Blogleser wieder so einiges an den Kopf geworfen. Der Informationsgehalt der bisherigen Berichte lässt leider ganz schön zu wünschen übrig, sodass ich mich lieber wieder den Fachzeitschriften gewidmet habe. Da bekommt man die nötigen Fakten, um sich sein eigenes Bild von der kommenden Mode zu machen und nicht nur ein „ohhhhh… wie schön….“. 

Ganz oft bekommt man jedoch zu lesen, dass alles so schlecht organisiert war, dass viele Blogger keine Goodie Bags mehr bekommen haben. O mein Gott! So etwas darf nicht passieren!!! Die Welt geht augenblicklich unter und der entsprechende Designer ist selbstverständlich unten durch! Pff… wer nicht mal ausreichend Goodie Bags hat, der kann schließlich keine gute Mode machen.

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Trendfarben im Frühjahr 2017

Quelle: https://www.modepilot.de/wp-content/uploads/2016/10/Pantone-Fashion-Mode-Trendfarben-Spring-2017-Fruehjahr-Modepilot.jpg

 

So, hier haben wir nun die Farben, die uns in diesem Frühjahr begleiten werden. Ich muss sagen, dass sie denen aus dem Herbst und Winter sehr stark ähneln und dass ich daher etwas enttäuscht bin. Mich hauen die Farben nicht aus den Socken! Für meinen Geschmack könnten sie ruhig etwas frischer und fröhlicher sein. Ich finde sie zu blass und wieder zu milchglasmäßig.

Positiv ist jedoch, dass man durch die starke Ähnlichkeit seine „Farbtrendsachen“ aus dem letzten Jahr immer noch tragen kann. Auch schön ist, dass alle Farben sehr gut tragbar und auch wieder schön miteinander kombinierbar sind.

Ich freue mich besonders über „Lapis Blue“, „Greenery“ (Hammer für Rothaarige) und „Pink Yarrow“, denn diese Farben befinden sich schon in meinem Schrank! 

Mich freut ebenfalls, dass der überwiegende Teil der Farben auch für Blassnasen geeignet ist – wo soll bei dem Wetter denn auch die Bräune herkommen?! Einzig „Primrose Yellow“, „Flame“, „Kale“ und „Hazelnut“ kommen bei blasser Haut nicht so gut rüber, wobei es da natürlich auch auf den Hautunterton ankommt (warm, kalt, neutral). So kann zB. jemand mit blasser Haut, aber warmem Unterton sehr wohl das Gelb tragen. Auch hier gilt somit wieder –> Ausprobieren!

Die für mich problematischste Farbe ist „Hazelnut“. Bei solchen Nude-Tönen muss man in unseren Breitengraden sehr gut kombinieren, damit man nicht wie ein Mehlwurm aussieht. Wer jedoch mit karamellfarbener Haut gesegnet ist, der hat mit dieser Farbe gar keine Probleme. Ich könnte mir den Farbton sehr gut an einer transparenten Bluse vorstellen, sodass er mit der eigenen Hautfarbe verschmilzt und dadurch nicht mehr zu plakativ und nach Mehlwurm aussieht.

Viel Spaß!