Trends im Herbst und Winter 2017 – Kurzfassung

Modisch war es hier sehr ruhig in der letzten Zeit. Das liegt vor allem daran, dass in diesem Jahr kein Trend so wirklich heraus sticht und von der Tragbarkeit her (überwiegend Sachen für Blogger, die kurz ein Foto davon auf Instagram posten und nichts für den Alltag) waren viele Sachen auch nicht so toll. Ich liebe Vielfalt und eigene Stil-Ideen, aber dieses Jahr bin ich doch leicht erschlagen, weil fast alles ein Trend ist, und gleichzeitig gelangweilt. Im Grunde könnte ich hier den Beitrag aus dem letzten Jahr einkopieren, denn es hat sich nicht wirklich etwas geändert. Trotzdem versuche ich euch nun die Herbst-Winter-Trends in der Kurzfassung näher zu bringen.

Beginnen wir mit den Farben. Neben den typischen Herbsttönen (braun, orange, rotbraun, rotorange und senfgelb) gibt es in diesem Jahr sämtliche Rottöne, violett, gelbgrün, royalblau, petrol, beigebraun, pfirsich und Rosétöne.

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Leserfrage

Vor kurzem erreichte mich eine Frage zum Preppy-Look –> Preppy Look

„Welchen Nagellack trägt man zum Preppy-Look?“

Da dieser Look sehr clean, reduziert und klassisch ist, kommen dazu auch nur klassische und elegante Nagellack-Farben in Frage. Am sichersten ist man mit einem Klarlack oder einem schönen rosé. Wer es sich leisten möchte, der kann sich „French Nails“ machen lassen; hier würde ich wirklich nur einen Profi heranlassen, denn als Laie bekommt man das einfach nicht so schön hin.

Für den Abend eignet sich auch ein schöner roter Lack.

Wer mit dieser Auswahl nicht so zufrieden ist und auch lieber etwas moderner unterwegs sein möchte, der kann auch diverse Nude-Töne ausprobieren.

Egal für welche Farben ihr euch entscheidet, wichtig ist, dass Hände und Nägel gepflegt sind und dass die Nägel nicht zu lang sind.

Sommertrends schnell zusammengefasst

Ein paar schöne Tage hatten wir ja schon und hoffentlich kommen bald die nächsten.  Dafür wollen wir aber auch richtig angezogen sein, oder?

Ich fasse die Sommertrends mal kurz für euch zusammen. 

 

Sommerfarben

Hier haben wir nochmal die Trendfarben des Jahres und in diesem Sommer kommen wir an „Greenery“, „Lapis Blue“, „Pink Yarrow“, „Flame“ und „Hazelnut“ nicht vorbei. Für meinen Geschmack können wir aber auch noch „Island Paradise“ und „Primrose Yellow“ vom Frühling in den Sommer mitnehmen.

 

Trendstoffe

Es wird Gott sei Dank leicht, sodass wir nicht in unserem eigenen Wasser schwimmen müssen. Getragen werden: Leinen, Baumwolle, Chiffon, Tüll und Seide.

Während wir Chiffon und Tüll bei verspielten Röcken finden, die die kleine Prinzessin in uns wecken, können wir Leinen, als etwas erwachsenere Komponente, als Marlene- oder Palazzo-Hose tragen. Baumwolle ist eigentlich überall zu finden und sehr elegant wird es mit Seide. Wie wäre es mit einem schönen Cocktailkleid? 

 

Trendschnitte

Schnitttechnisch wird es ziemlich chaotisch; von gerade und clean geht es zu sehr verspielten und übertriebenen Volants, bis zum Tutu. Rüschen und Trompetenärmel dürfen natürlich auch nicht fehlen und der Carmenausschnitt ist auch wieder da. Dieses Mal jedoch auch asymmetrisch.

 

Trendmuster

Vichy und diverse Blumen- und Pflanzenprints werden uns in diesem Sommer begleiten.

 

Trendteile

Wir müssen auf jeden Fall unsere Taillengürtel wieder aus dem Schrank holen! Flatterteile sind somit erstmal passé und wir zeigen Figur.

An den Füßen tragen wir Latschen, Schlappen, Pantoletten oder Mules… gerne auch mit Absatz. Ein wenig Klimbim (Glitzer, Bommeln, Püschel, Fransen…) darf auch ruhig an den Schuhen sein. 

 

So, das war jetzt der Schnelldurchlauf und ich hoffe, dass ich euch ein wenig inspirieren konnte.

Leserfrage – Make Up zum farbigen Kleid

Zum Wochenende möchte ich gerne wieder eine Leserfrage beantworten.

Welches Make Up passt zu einem blauen Kleid? (konkret ging es um das Augen-Make-Up)

Grundsätzlich rate ich bei plakativen, farbigen Kleidungsstücken, die nah am Gesicht sind, zu einem dezenten Make Up in Nude und Rosé.

Hier haben wir ein Beispiel aus folgendem Beitrag: Basis-Make Up – Besonders für Schmink-Anfänger geeignet!

Für die Augen habe ich einen hautfarbenen Lidschatten auf das bewegliche Lid aufgetragen. In die Lidfalte kam ein etwas dunklerer Hautton, um Plastizität zu schaffen. In den Augeninnenwinkel kann man noch einen Tupfer von einem sehr hellen Lidschatten geben; der öffnet das Auge. Nun noch Mascara auftragen, die Augenbrauen in Form bringen und fertig. Dazu kann man dann noch ein Rouge und einen Lippenstift in einem dezenten Rosenholzton kombinieren.

So ein Make Up passt zu jeder Farbe und ist somit eine sichere Bank.

Tagsüber ist es wichtig, dass das Make Up leicht und frisch aussieht. Am besten nutzt man dafür matte Farben für die Augen und lässt nur die Lippen glänzen.

Abends kann man dann gerne etwas Schimmer und Glitzer ins Spiel bringen. Bei blau passen auch sehr gut Gold- und Silbertöne.

Wer auf Farbe nicht verzichten möchte und generell eher auffälliger unterwegs ist, der kann mit der jeweiligen Farbfamilie oder Kontrastfarben arbeiten.

Das könnte dann zum Beispiel so aussehen. Hier habe ich auf dem beweglichen Lid einen rosa-pink schimmernden Lidschatten aufgetragen. In der Lidfalte und am äußeren Auge habe ich alles mit einem blauen Lidschatten verblendet. Unterhalb der Augenbrauen und im Augeninnenwinkel ist dann noch ein perlmuttfarbener Lidschatten.

Diese Kombi habe ich zu einem königsblauen Kleid getragen.

Leserfrage

Zum Wochenende möchte ich noch schnell eine Leserfrage beantworten.

Sollte man zu einem Bewerbungsgespräch seine Jeanshose bügeln?

Zuerst möchte ich darauf hinweisen, dass man sich wirklich sicher sein sollte, dass eine Jeanshose bei dem Unternehmen, bei dem ich mich vorstellen möchte, auch angebracht ist. Wenn ihr also ein Gespräch bei einer Bank, Versicherung etc. habt, dann kommt bitte nicht in Jeans. Wenn ihr euch bei kreativen, jungen Unternehmen bewerbt, dann seid ihr mit einer dunklen Jeans schon gut angezogen. Hellere Jeans gehen eigentlich nur, wenn ihr als Erzieherin o.ä. arbeiten möchtet (auch bei Handwerksberufen sind „normale“ Jeans beim Bewerbungsgespräch eigentlich kein Problem) – da kommt es schließlich auf robuste Kleidung an, die auch mal Matsch, Farben und die Möhrensuppe wegsteckt. 

Beim Jeanshose Bügeln scheiden sich die Geister. Ich tue es nicht -ich hasse Bügeln- und ich hatte eigentlich noch nie Probleme mit unschönen Falten oder so. Ich wasche meine Jeans immer im „Pflegeleicht Plus“ – Programm. Dieses Programm eignet sich besonders für dunkle Wäsche und Jeanshosen. Im Prinzip ist es ein kürzeres Waschprogramm mit einer niedrigeren Drehzahl (ich nehme hier meist 800). Die Jeans wird auf links gewaschen, kommt etwas feuchter aus der Maschine und lässt sich so super schnell in Form ziehen und trocknen.

Außerdem wird gemunkelt, dass man beim Bügeln den Jeansstoff beschädigt und die Hose daher schneller kaputt geht. Was dahinter steckt? Keine Ahnung.

Bin ich mir nun sicher, dass ich in Jeans zum Bewerbungsgespräch kommen kann und Falten in meiner Jeans entdecke, dann würde ich diese mit sehr viel Dampf kurz auf links bügeln (auf links, damit keine komischen, hellen Streifen entstehen).

Ich hoffe, dass ich helfen konnte und wünsche ein schönes Wochenende! 

Dreistigkeit, Mecker, Undankbarkeit, Verschwendung – Fashion Week Berlin

Anlässlich der Fashion Week in Berlin bekam man als Blogleser wieder so einiges an den Kopf geworfen. Der Informationsgehalt der bisherigen Berichte lässt leider ganz schön zu wünschen übrig, sodass ich mich lieber wieder den Fachzeitschriften gewidmet habe. Da bekommt man die nötigen Fakten, um sich sein eigenes Bild von der kommenden Mode zu machen und nicht nur ein „ohhhhh… wie schön….“. 

Ganz oft bekommt man jedoch zu lesen, dass alles so schlecht organisiert war, dass viele Blogger keine Goodie Bags mehr bekommen haben. O mein Gott! So etwas darf nicht passieren!!! Die Welt geht augenblicklich unter und der entsprechende Designer ist selbstverständlich unten durch! Pff… wer nicht mal ausreichend Goodie Bags hat, der kann schließlich keine gute Mode machen.

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