Leserfrage

„Kann man mit einem kühlen Hautunterton khaki tragen?“

Natürlich! Wenn wir an „khaki“ denken, dann denken wir zwangsläufig an Safari, Savanne, Sonne und Hitze. In diesem Bild tauchen auch nur sonnengeküsste Menschen auf und es fällt uns schwer, etwas anderes damit zu verbinden.

Allerdings ist die Vielfalt von khaki enorm! Es gibt die warmen, güldenen Töne, aber es gibt auch kühle, silbrige Töne. Vor allem leicht metallische Töne, oder an sich glatte und glänzende Stoffe, können den Farbeindruck in die richtige Richtung bringen.

Bei einem kühlen Hautunterton bietet sich ein silbriger Khaki-Ton an. Mein bevorzugter Stoff wäre hierbei Seide. Wie wäre es mit einem fließenden Seidentop in silbrigem khaki?

Auch beim Make-up finden sich schöne Lidschatten in einem passenden Ton. Hierzu würde ich einen neutralen Pfirsich-Ton oder ein kühles Rosé für die Lippen empfehlen; gleiches gilt für die Wangen.

Das Gesamtbild kann man dann noch mit großen Silber-Schmuckstücken abrunden (große Ohrringe, Statement-Ohrringe sind dieses Jahr Trend, oder eine große Kette).

Leserfrage

„Kann man einen Glitzer-Pullover auch im Alltag tragen?“

Selbstverständlich! Hier kommt es auf die Kombination an. Halte ich das restliche Outfit eher schlicht und vielleicht auch ein wenig sportlich (Jeans und Turnschuhe gehen immer), dann funktioniert der Glitzer-Pullover auch sehr gut im Büro.

Bei Make-up und Accessoires sollte man sich ebenfalls zurückhalten. Ich würde ein natürliches Tages-Make-up mit einem Hauch Lipgloss empfehlen und auf Schmuck komplett verzichten. 

 

Trendfarben Frühjahr 2018

Quelle: http://www.freundin.de/pantone-trend-farbe-mode-fruehjahr-2018

 

Hier sehen wir die Farben, die uns in diesem Frühling begleiten werden.

Von links nach rechts – Reihe 1: Almost Mauve, Meadowlark, Lime Punch, Pink Lavender

„-“ – Reihe 2: Cherry Tomato, Arcadia, Little Boy Blue, Ultra Violet

„-“ – Reihe 3: Spring Crocus, Emperador, Chile Oil, Blooming Dahlia

Die absolute Trendfarbe des Jahres ist Ultra Violet.

 

Da diese Farben uns Kopfzerbrechen bereiten könnten, möchte ich euch mögliche Farbkombinationen vorschlagen.

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Mode-Trends 2018

Dieses Jahr hat modetechnisch wieder sehr viel zu bieten. Vorwiegend befinden wir uns in den 80er und 90er Jahren, was vor allem denen entgegen kommt, die ihre Sachen immer gut gepflegt und aufbewahrt haben.

 

Fangen wir mit den Klamotten-Trends an:

  • Hosenanzüge – Hosenanzüge sind vor allem für große Frauen geeignet. Sie können mit Farben, Mustern und Schnitten experimentieren. Kleinere Frauen sollten eher auf Muster verzichten und einen möglichst figurnahen Schnitt wählen.
  • Strick – Pollunder, Strickjäckchen, aber auch Oversize-Teile aus Strick, halten uns in diesem Jahr stilsicher warm. Bei Oversize sollte man den Rest des Outfits schmal halten.
  • Trenchcoat – Diesen Klassiker hat vermutlich jeder im Schrank. In diesem Jahr darf es aber etwas mutiger werden. Ob Farbe, Muster oder Applikationen, alles ist erlaubt.
  • Preppy – Der Preppy-Look macht Spießer glücklich.  Mehr zu diesem Look findet ihr hier: Preppy Look
  • Layering – Der Lagen-Look kann ein wahrer Figurschmeichler sein; wenn man ihn richtig trägt. Bei diesem Look sollte nur die oberste Schicht weit ausfallen und der Rest muss schmal bleiben, damit man nicht wie ein Sack aussieht. Als Basis empfehlen sich eine schmale Hose und ein schmales Langarm-Shirt mit tiefem Ausschnitt. Den Ausschnitt verharmlost man am besten mit einem Spitzen-Top darunter (Sehr schön sieht es aus, wenn dieses Top auch am Saum Spitze hat, welche unter dem Langarm-Shirt hervorschaut.) Die oberste Lage könnte nun einfach aus einer Strickjacke bestehen, oder man ist mutig und wagt sich vielleicht an ein Strick-Crop-Top (bauchfrei). Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Hauptsache, das Outfit wirkt nicht zu überladen und die Silhouette stimmt.
  • weite Hosen – Weite Hosen aus leichten, fließenden Stoffen stehen einfach jedem. Hier kann man richtig zuschlagen, denn solche Hosen kann man immer gebrauchen.
  • Schlitze – Ob in Hose, Rock, Blazer oder Kleid, Schlitze verschaffen uns mehr Bewegungsfreiheit und können ein toller Hingucker sein.
  • Anlass-Kleidung – Eigentlich nicht neu, aber nachdem in den letzten Jahren irgendwie alles erlaubt war und man auch mit Ballkleid und Jeansjacke ins Büro gehen konnte, finde ich diese Differenzierung sehr angenehm. Man hat weniger Stress und mehr Struktur. Vor allem kann man seinen Kleiderschrank so besser ordnen und spart Zeit. Ich habe zB. alle Alltags-Sachen vorne und hinten dann die schicken Blüschen und Kleidchen.
  • Nachhaltigkeit – Das Thema Nachhaltigkeit wird zum Glück immer bedeutsamer. Qualität statt Quantität! Besonders Basisteile sollten von guter Qualität sein und gut gepflegt werden, damit man lange etwas von ihnen hat. Man sagt nicht umsonst: Wer billig kauft, kauft zweimal.
  • Funktionalität – Wenn man bei Kleidung an Funktionalität denkt, dann landet man zwangsläufig bei irgendwelchen Sportarten oder bei Matschhosen für Kinder. Dem ist aber überhaupt nicht mehr so. Die Designer stellen sich so langsam auf unser hektisches Leben ein und versuchen das Schöne mit dem Nützlichen zu verbinden. Sei es durch zusätzliche und raffinierte Taschen und mit modernen Beschichtungen, die unsere Kleidung vor Wind, Wetter und Flecken schützen.
  • 80er – Hier liegt der Fokus auf Lady Di. Alles, was man an ihr gesehen hat, kommt in diesem Jahr wieder: Rüschen und Volants, Kleider in weitläufiger A-Linie, Puffärmel, breite Blazer und Schulterpolster, Tüll, hoch geschnittene Jeans („Mom Jeans“)…
  • 90er – Holt Papas alten Jogging-Anzug aus dem Schrank, denn Jogging-Anzüge und Ballonseide, vor allem Jogging-Anzüge aus Ballonseide, haben nun ihr Revival! Ich finde es fürchterlich und erinnere mich mit Schrecken an einige Familien-Fotos…  Daneben heißt es aber auch noch Plastik-Alarm, Radlerhose, Spaghetti-Träger, Body und hoher Beinausschnitt bei Badeanzug und Body. Hilfe…

 

Bei Mustern gibt es in diesem Jahr etwas weniger Auswahl, aber diese hat es in sich. 

  • Blümchen – Blümchen werden wir wohl nie los. In diesem Jahr stehen aber die typischen Blümchen-Muster aus den 90er Jahren im Fokus.
  • Comic-Print – Etwas verspielter wird es mit Comic-Prints. Damit wir nicht wie ein Riesenbaby aussehen, müssen wir den Rest des Outfits eher erwachsen und zurückhaltend wählen.
  • Tribute to Gianni Versace – Echte Fashionistas haben es schon kommen sehen, denn die absolut übertriebenen Muster von Gianni Versace dürfen in den 80ern und 90ern nicht fehlen. Wer es eher zurückhaltend mag, der liegt damit komplett daneben! Einfach mal die Suchmaschine anschmeißen und sich inspirieren lassen.

 

Accessoires

  • Taschen – Endlich wird es wieder pragmatischer, denn jetzt kommen die XXL-Taschen zurück! Für den Urlaub greifen wir wieder zur Bauchtasche und auch hier lohnt sich ein Blick in Mamas und Papas Schrank.  Auch transparente Plastik-Taschen sind im Trend, aber ob das so sinnvoll ist…
  • In Sachen Schmuck sind wir wieder bei Statement-Ohrringen und allgemein ausgefallenen Ohrringen angekommen – genau mein Ding!

 

Schuhe

  • Turnschuhe – Es darf schräg werden, denn bei Turnschuhen ist dieses Jahr alles erlaubt. Hauptsache, sie bleiben bequem.
  • 90er – breite Riemensandalen, breite Absätze, Spangenpumps, spitze Pumps in Knallfarben, allerhand Sneakers, Chucks etc. und ein wenig Plateau

 

Farben

Dieses Jahr hat Pantone Basic-Farben definiert, die das ganze Jahr über und eigentlich von uns allen tragbar sind.

Quelle: http://www.freundin.de/pantone-trend-farbe-mode-fruehjahr-2018

 

Hierbei handelt es sich um Sailor Blue, Harbor Mist, Coconut Milk und Warm Sand.

 

Die Frühlingsfarben stelle ich euch in einem gesonderten Beitrag vor! 

 

Leserfrage

Vor kurzem erreichte mich eine Frage zum Preppy-Look –> Preppy Look

„Welchen Nagellack trägt man zum Preppy-Look?“

Da dieser Look sehr clean, reduziert und klassisch ist, kommen dazu auch nur klassische und elegante Nagellack-Farben in Frage. Am sichersten ist man mit einem Klarlack oder einem schönen rosé. Wer es sich leisten möchte, der kann sich „French Nails“ machen lassen; hier würde ich wirklich nur einen Profi heranlassen, denn als Laie bekommt man das einfach nicht so schön hin.

Für den Abend eignet sich auch ein schöner roter Lack.

Wer mit dieser Auswahl nicht so zufrieden ist und auch lieber etwas moderner unterwegs sein möchte, der kann auch diverse Nude-Töne ausprobieren.

Egal für welche Farben ihr euch entscheidet, wichtig ist, dass Hände und Nägel gepflegt sind und dass die Nägel nicht zu lang sind.

Leserfrage – Make Up zum farbigen Kleid

Zum Wochenende möchte ich gerne wieder eine Leserfrage beantworten.

Welches Make Up passt zu einem blauen Kleid? (konkret ging es um das Augen-Make-Up)

Grundsätzlich rate ich bei plakativen, farbigen Kleidungsstücken, die nah am Gesicht sind, zu einem dezenten Make Up in Nude und Rosé.

Hier haben wir ein Beispiel aus folgendem Beitrag: Basis-Make Up – Besonders für Schmink-Anfänger geeignet!

Für die Augen habe ich einen hautfarbenen Lidschatten auf das bewegliche Lid aufgetragen. In die Lidfalte kam ein etwas dunklerer Hautton, um Plastizität zu schaffen. In den Augeninnenwinkel kann man noch einen Tupfer von einem sehr hellen Lidschatten geben; der öffnet das Auge. Nun noch Mascara auftragen, die Augenbrauen in Form bringen und fertig. Dazu kann man dann noch ein Rouge und einen Lippenstift in einem dezenten Rosenholzton kombinieren.

So ein Make Up passt zu jeder Farbe und ist somit eine sichere Bank.

Tagsüber ist es wichtig, dass das Make Up leicht und frisch aussieht. Am besten nutzt man dafür matte Farben für die Augen und lässt nur die Lippen glänzen.

Abends kann man dann gerne etwas Schimmer und Glitzer ins Spiel bringen. Bei blau passen auch sehr gut Gold- und Silbertöne.

Wer auf Farbe nicht verzichten möchte und generell eher auffälliger unterwegs ist, der kann mit der jeweiligen Farbfamilie oder Kontrastfarben arbeiten.

Das könnte dann zum Beispiel so aussehen. Hier habe ich auf dem beweglichen Lid einen rosa-pink schimmernden Lidschatten aufgetragen. In der Lidfalte und am äußeren Auge habe ich alles mit einem blauen Lidschatten verblendet. Unterhalb der Augenbrauen und im Augeninnenwinkel ist dann noch ein perlmuttfarbener Lidschatten.

Diese Kombi habe ich zu einem königsblauen Kleid getragen.

Leserfrage

Zum Wochenende möchte ich noch schnell eine Leserfrage beantworten.

Sollte man zu einem Bewerbungsgespräch seine Jeanshose bügeln?

Zuerst möchte ich darauf hinweisen, dass man sich wirklich sicher sein sollte, dass eine Jeanshose bei dem Unternehmen, bei dem ich mich vorstellen möchte, auch angebracht ist. Wenn ihr also ein Gespräch bei einer Bank, Versicherung etc. habt, dann kommt bitte nicht in Jeans. Wenn ihr euch bei kreativen, jungen Unternehmen bewerbt, dann seid ihr mit einer dunklen Jeans schon gut angezogen. Hellere Jeans gehen eigentlich nur, wenn ihr als Erzieherin o.ä. arbeiten möchtet (auch bei Handwerksberufen sind „normale“ Jeans beim Bewerbungsgespräch eigentlich kein Problem) – da kommt es schließlich auf robuste Kleidung an, die auch mal Matsch, Farben und die Möhrensuppe wegsteckt. 

Beim Jeanshose Bügeln scheiden sich die Geister. Ich tue es nicht -ich hasse Bügeln- und ich hatte eigentlich noch nie Probleme mit unschönen Falten oder so. Ich wasche meine Jeans immer im „Pflegeleicht Plus“ – Programm. Dieses Programm eignet sich besonders für dunkle Wäsche und Jeanshosen. Im Prinzip ist es ein kürzeres Waschprogramm mit einer niedrigeren Drehzahl (ich nehme hier meist 800). Die Jeans wird auf links gewaschen, kommt etwas feuchter aus der Maschine und lässt sich so super schnell in Form ziehen und trocknen.

Außerdem wird gemunkelt, dass man beim Bügeln den Jeansstoff beschädigt und die Hose daher schneller kaputt geht. Was dahinter steckt? Keine Ahnung.

Bin ich mir nun sicher, dass ich in Jeans zum Bewerbungsgespräch kommen kann und Falten in meiner Jeans entdecke, dann würde ich diese mit sehr viel Dampf kurz auf links bügeln (auf links, damit keine komischen, hellen Streifen entstehen).

Ich hoffe, dass ich helfen konnte und wünsche ein schönes Wochenende!